Fußball: Landesliga 4
TuS Altenberge verschenkt den Sieg

Altenberge -

Der TuS Altenberge hat das letzte Heimspiel von Trainer Florian Reckels „nur“ mit einem 4:4 über die Bühne gebracht. Ein 10:3 wäre gegen Westfalia Gemen durchaus möglich gewesen.

Sonntag, 19.05.2019, 18:11 Uhr aktualisiert: 20.05.2019, 16:06 Uhr
Da kann sich der Gemener Torwart noch so strecken, den Schuss von Jannick Hagedorn nach Zuspiel von Kai Sandmann erreicht er nicht mehr.
Da kann sich der Gemener Torwart noch so strecken, den Schuss von Jannick Hagedorn nach Zuspiel von Kai Sandmann erreicht er nicht mehr. Foto: Günter Saborowski

Die Mutter von Steffen Köhler ahnte zur Halbzeit schon Böses: „Das wird sich rächen, dass die so viele Torchancen auslassen.“ Sie sollte Recht behalten. Statt Westfalia Gemen deutlich geschlagen – zweistellig wäre möglich gewesen – auf die Heimreise zu schicken, ging die Begegnung „nur“ mit einem für den TuS Altenberge enttäuschenden 4:4 (2:1) aus.

„Wir haben einfach zu viele Chancen liegen gelassen. Das Spiel muss eigentlich 10:3, von mir aus auch 10:4 für uns ausgehen“, grummelte Florian Reckels nach dem Schlusspfiff. Sein letztes Heimspiel beim TuS hatte er sich anders vorgestellt.

Zumal die Möglichkeiten vorhanden waren. Tim Bröcking brachte Gemen zwar früh nach einem langen Pass in Führung (4.), doch Jannick Hagedorn glich per Freistoß postwendend aus (5.). Danach vergaben Felix Risau (20. nach Freistoß von Kai Sandmann ), Jakob Schlatt (31.) und Sandmann (32.) allerbeste Chancen.

Erst der Elfmeter von Sandmann nach Foul an Hagedorn (36.) brachte die Hausherren auf die Siegerstraße. Malte Greshake (37.) und erneut Hagedorn (41.) hätten den Pausenstand locker noch auf 4:1 hochschrauben können; doch zu oft wurde der Ball noch einmal quer gespielt, oder der Gemener Keeper ahnte die Flugbahn des Balles.

Nach dem Pausentee erhöhte Hagedorn nach schönem Zuspiel von Sandmann wenigstens auf 3:1 (57.), aber per Strafstoß stellte Tim Bröcking den alten Abstand schnell wieder her (58.). Nicht unverdient übrigens, denn die Gäste waren in Durchgang zwei die aktivere Mannschaft und hielten sich meistens in der Hälfte des TuS auf. Der setzte auf Konter, was durchaus hätte gelingen können, wenn im letzten Drittel ein wenig passgenauer gearbeitet worden wäre.

So kam es, wie es kommen musste und die Mutter des Altenberger Mittelfeldspielers vorausgesagt hatte: Es rächte sich. Gemen glich durch Christoph Springenberg nach einer Flanke von der linken Seite aus – und es stand 3:3 (63.). Zugegeben, der nächste Angriff brachte schon wieder die Führung durch Greshake nach Vorarbeit von Wilpsbäumer (64.), denn Gemen war in der Abwehr alles andere als zuverlässig; aber als Maximilian Schank nach einem Freistoß von rechts und einem vorhergehenden unnötigen Foul ausglich, waren aus den möglichen und eigentlich sicheren drei Punkten einer geworden.

TuS: Wenning-Künne - Wiechert, Gerstung, Lütke Lengerich - Wilpsbäumer, Schlatt (46. C. Hölker), Hagedorn, Greshake, Risau - Rockoff (78. Teriete), Sandmann (68. Marx).

Tore: 0:1 Bröcking, 1:1 Hagedorn (5.), 2:1 Sandmann (36., FE), 3:1 Hagedorn (57.), 2:3 Bröcking (58., FE), 3:3 Springenberg (63.), 4:3 Greshake (64.), 4:4 Schank (87.).

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