Reiten: Die Ochtruper Reitertage
Grit Schulze Wierling und American‘s Abbygale in Ochtrup knapp geschlagen

Ochtrup -

Hendrik Zurich hat wie im Vorjahr beide S-Springen der Ochtruper Reitertage für sich entschieden. Am Sonntag im Großen Preis mussten der Lokalmatador und Caja aber alles riskieren, um ganz vorne zu landen. Die Taktik ging auf – zum Leidwesen einer ganz starken Amazone.

Sonntag, 16.06.2019, 19:50 Uhr
Grit Schulze Wierling vom ZRFV Altenberge und American‘s Abbygale schnupperten im Großen Preis von Ochtrup am Sieg.
Grit Schulze Wierling vom ZRFV Altenberge und American‘s Abbygale schnupperten im Großen Preis von Ochtrup am Sieg. Foto: Thomas Strack

Hendrik Zurich hat des ganz besondere Kunststück geschafft, wie im Vorjahr beide S-Springen der Ochtruper Reitertage zu gewinnen. Nachdem der Lokalmatador bereits am Freitag auf Caja triumphiert hatte, holte sich das Paar am Sonntag auch im Großen Preis die Goldene Schleife. Platz zwei gingen an die Altenbergerin Grit Schulze Wierling und American‘s Abbygale, Dritter wurde der für den RV St. Georg Münster startende Ire Jonathan Gordon auf Sunny.

38 Duos hatten sich den Herausforderungen des von Melanie und Klaus Pierzina entworfenen Parcours‘ gestellt – elf von ihnen kamen ohne Strafe durch. Da aber in der Siegerrunde nur Platz für zehn Starter war, musste Thomas Holz (Greven) als einziger Fehlerfreier im zweiten Umlauf zusehen.

Hendrik Zurich gewinnt den Großen Preis von Ochtrup

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  • Zahlreiche Zuschauer waren am Sonntag auf die Reitanlage am Kreuzweg gekommen, um sich das S*-Springen mit Siegerrunde anzusehen.

    Foto: Thomas Strack
  • Traditionell in Ochtrup am Start: Grevens Thomas Holz, der 2017 in der Töpferstadt gewonnen hatte.

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  • Die Reitsportfreunde bestaunten das hohe Niveau im Großen Preis von Ochtrup.

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  • Jeder und jeder hatten ihre Freude.

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  • Eine Pause gab es, als die Sieger der A-Dressur geehrt wurden. In der Teamwertung lag der RV Rüenberg ganz vorne.

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  • In der Einzelwertung gewannen die Borghorsterin Evelyn Stöppler und Aloha Krakatoa.

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  • Tobias Woltering und Cadoro traten für den gastgebenden RFV Ochtrup an.

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  • Valerie Kampe und Sammy überraschten und überzeugten gleichermaßen. Der Lohn: die Qualifikation für die Siegerrunde.

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  • Atsushi Sakata landete auf Casarinjo als Neunter im Ziel. Keiner war so schnell wie dieses Paar, doch drei Abwürfe kosteten den Japaner den Sieg.

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  • Obwohl er im ersten Durchgang einen Bügel verlor, erreichte Stephan Gerdener die Siegerrunde. Dort reichte es zu Rang acht.

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  • Und wieder Atsushi Sakata: Platz sieben mit Berith.

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  • Kai Antonius Reckmann aus Mettingen und Colonia werden Sechste.

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  • Das war den Zuschauern ein Applaus wert.

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  • Aus den Niederlanden angereist: Nuri Dijks und Addison auf Platz fünf.

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  • Die nächste starke Amazobe: Die für Greven startende Japanerin Kanko Ito beendete das S-Springen am Sonntag als Vierte.

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  • Gespannt waren die Reitsportfreunde, wer wohl auf de Medaillenrängen landen würde.

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  • Das war zum einen Jonathan Gordon. Der Reiter von der Grünen Insel hatte Sunny gesattelt.

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  • Grit Schulze Wierling (ZRFV Altenberge) und American‘s Abbygale standen unmittelbar vor dem Sieg.

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  • Doch die Ochtruper hatten die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass ihr Hendrik Zurich noch eine richtig schnelle Runde raushaut.

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  • Und das gelang dem Lokalmatador auf Caja trotz einem schwachen Start in den zweiten Umlauf.

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  • Der Lohn: Platz eins und jede Menge Glückwünsche.

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  • Der für den LZRFV Gronau startende Zurich gewann damit wie im Vorjahr beide Ochtruper S-Prüfungen.

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  • Der Ehrenpreis: ein flottes E-Bike.

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Mit Schulze Wierling, der Japanerin Kanako Ito sowie Valerie Kampe (RFV Fürstenwald) stand im finalen Durchgang jede Menge Frauenpower. Und zwischenzeitlich sah es dann auch so aus, als sollte der Große Preis der Volksbank in diesem Jahr von einer Amazone gewonnen werden.

Schulze Wierling und American‘s Abbygale setzten sich als sechstes Starterpaar in 37.06 Sekunden an die Spitze. „Meine Stute ist an diesem Wochenende wirklich sehr gut gesprungen, doch Hendriks Pferd war einfach zu schnell für uns. Zweiter zu werden, ist aber super“, fasste die Altenbergerin zusammen.

Dass Zurich seinen Titel verteidigen würde, daran schien er nach ein paar Unsauberkeiten an den ersten Hindernissen selbst ein wenig zu zweifeln. „Ich bin echt schlecht in den zweiten Umlauf gekommen. Da ist mir dann klar geworden, dass ich ab jetzt volles Risiko reiten muss“, überarbeitete der für den LZRFV Gronau gemeldete Zurich während der Siegerrunde seine Taktik.

Das hatte Erfolg: Mensch und Pferd hoben regelrecht ab und schossen in einem Teufelsritt in 35.44 Sekunden in den Ochtruper Reitsporthimmel.

„Hier läuft es so gut für mich, weil das Publikum einfach klasse ist und mich super unterstützt“, teilte Zurich seinen Erfolg mit den vielen Pferdefreunden, die am Sonntag auf die Anlage am Kreuzweg gekommen waren.

Ito und Nuri Dijks (Niederlande) reihten sich als Vierte und Fünfter ein. Itos Landsmann Atsushi Sakata – der einzige Doppelstarter in der Siegerrunde – schloss auf Rang sieben und neun ab. Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld vom Mettinger Kai Antonius Reckmann, dem Laerer Stephan Gerdener und der überraschend starken Valerie Kampe.

Das dem Großen Preis vorgeschaltete M**-Springen wurde in zwei Abteilungen geritten. Die erste gewann Sakata auf for Leo, die zweite ging an den Legdener Uwe Volmer auf Limited Edition.

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