Fußball: Kreisliga A
Kreisliga-Oberhaus im Derbyfieber

Steinfurt/Ochtrup -

Jede Menge Derbys und Sonntag für Sonntag eine gehörige Prise Lokalkolorit – das sind die Zutaten, die auch in der bevorstehenden Saison 2019/20 die Amateurfußballer in der Kreisliga A Steinfurt elektrisieren. Am Donnerstag legte Staffelleiter Gerhard Rühlow die offiziellen Spielpläne vor.

Donnerstag, 11.07.2019, 17:32 Uhr
FSV-Akteur Micael Carvalho (vorne) zeigte Herzblut im Spiel gegen den 1. FC Nordwalde. Auch in der bevorstehenden Saison treffen die Clubs in der Kreisliga A aufeinander.
FSV-Akteur Micael Carvalho (vorne) zeigt Herzblut im Spiel gegen den 1. FC Nordwalde. Auch in der bevorstehenden Saison treffen die Clubs in der Kreisliga A aufeinander. Foto: Marc Brenzel

Im Gegensatz zu den übergeordneten Ligen, die fast ausnahmslos am 11. August (Sonntag) die Punktspielrunde eröffnen, geht es in der A-Liga schon am Samstag los. Dann empfängt Westfalia Leer die „Zweite“ von Vorwärts Wettringen.

Mit Germania Hauenhorst gab es zuletzt eine Mannschaft, die die Liga bei nur einer Saisonniederlage dominierte. Deshalb zeichnete sich frühzeitig ab, dass Hauenhorst das Rennen um den Aufstieg klar für sich entscheiden würde. So kam es denn auch, mit 14 Punkten Vorsprung gewann Germania den Titel.

Spannend war es aber trotzdem in der Liga. Denn klammert man einmal die beiden Topteams Hauenhorst und SuS Neuenkirchen II aus, war die Leistungsdichte der Liga kompakt und ausgeglichen, was zeitweilig dazu führte, dass der Kreis der abstiegsgefährdeten Mannschaften schon auf Rang sechs begann.

Wie wird es 2019/20 laufen? Wie stehen die Chancen heimischen Clubs? Das sind Fragen, die auf Antworten warten. Geht es um die Meisterschaft, gehört SuS Neuenkirchen II als Vizemeister zwangsläufig zu den üblichen Verdächtigen.

Oben mitmischen sollte aber auch der FSV Ochtrup, dessen schon in der vergangenen Saison starker, durch Verletzungen oftmals aber gebeutelter Kader im Sommer mit jungen Kräften weiter aufgerüstet wurde. Eine Rolle in der erweiterten Spitzengruppe könnte der 1. FC Nordwalde spielen; auch Preußen Borghorst, dessen Konsolidierungsprozess Früchte trägt, ist das zuzutrauen. Das jedenfalls zeichnete sich schon in der Rückrunde 2018/19 ab. Den Weg, den die Borghorster hinter sich haben, den scheint Germania Horstmar noch vor sich zu haben. Für den Bezirksliga-Absteiger wird es zunächst darauf ankommen, sich als Team zu finden.

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