Fußball: Die Steinfurter Stadtmeisterschaft
Letztes Piggen-Preußen-Derby eröffnet die Steinfurter Stadtmeisterschaft

Steinfurt -

Sechs statt wie bislang vier Teilnehmer. Dazu eine verkürzte Spielzeit, die den Außenseitern entgegenkommen könnte – die am Mittwoch beginnende Steinfurter Fußball-Stadtmeisterschaft wartet mit interessanten Neuerungen auf. Mit dem Eröffnungsspiel um 18.30 Uhr zwischen dem gastgebenden SV Wilmsberg und dem SC Preußen geht sehr wahrscheinlich eine lange Tradition in der Borghorster Fußballhistorie zu Ende.

Dienstag, 16.07.2019, 15:10 Uhr aktualisiert: 16.07.2019, 15:14 Uhr
Bilder aus fast uralten Zeiten . . . Mittlerweile spielen Aldo Colalongo (l.) und Marius Wies (r.) gemeinsam beim SV Wilmsberg. So wie es aussieht, geht am Mittwoch das letzte Piggen-Preußen-Derby über die Bühne.
Bilder aus fast uralten Zeiten . . . Mittlerweile spielen Aldo Colalongo (l.) und Marius Wies (r.) gemeinsam beim SV Wilmsberg. So wie es aussieht, geht am Mittwoch das letzte Piggen-Preußen-Derby über die Bühne. Foto: Thomas Strack

Am Mittwoch beginnt die vom SV Wilmsberg ausgerichtete Fußball-Stadtmeisterschaft. Neu ist der Austragungsmodus mit sechs statt bisher vier Teilnehmern und einer verkürzten Spielzeit in der Vorrunde, die es in dieser Form ebenfalls noch nicht gegeben hat.

Um 18.30 Uhr wird im Waldstadion das Eröffnungsspiel zwischen dem SVW und Preußen Borghorst angepfiffen. Die Spieldauer beträgt 45 Minuten, daran schließt sich um 19.30 Uhr der Vergleich zwischen Turnierneuling 1. FC Nordwalde und den Preußen an. Um 20.30 Uhr messen sich Wilmsberg und Nordwalde. Der Gruppensieger qualifiziert sich für das Finale am Samstag (20. Juli), für die beiden anderen Teams bleiben dann die Spiele um Rang drei und fünf übrig.

Die Gruppe B mit dem SV Burgsteinfurt, dem TuS Laer und dem FC Galaxy greift am Donnerstag (ab 18.30 Uhr) ins Geschehen ein.

„Ich freue mich echt auf das Turnier. Da gibt es einige richtig interessante Paarungen. Zudem ist Spannung geboten, da in 45 Minuten auch für die Außenseiter etwas mehr möglich ist“, erklärt der Wilmsberger Coach Christof Brüggemann . Er peilt den Titel an, räumt dem Turnier aber auch einen Testcharakter ein: „Wir werden personell und taktisch ein bisschen was ausprobieren. Mal mit Vierer- , mal mit Dreierkette. Mal mit zwei, mal mit drei Spitzen. Und das gegen Teams, von denen ich fußballerisch eine ganze Menge halte.“

Für ein bisschen Wehmut sorgt das Duell zwischen den Piggen und den Preußen, denn wie Brüggemann im Hinblick auf die wahrscheinliche Fusion verweist, dürfte es das letzte Aufeinandertreffen der ersten Mannschaften beider Vereine in der Borghorster Fußballhistorie sein.

„So gesehen hat Christof da natürlich recht, aber dem messe ich persönlich keine große Bedeutung bei. Ebenso wenig den Ergebnissen. Für mich geht es darum, dass wir fit werden, uns weiter einspielen und Selbstvertrauen tanken“, setzt Preußen-Coach Florian Gerke Prioritäten. „Die Wilmsberger sind für mich favorisiert, doch wir wollen denen Paroli bieten. Das geht in 45 Minuten besser als in einem kompletten Spiel“, rechnet sich Gerke Außenseiterchancen aus.

Zwischen die beiden Lokalrivalen zwängt sich heute der 1. FC Nordwalde. „Schön, dass wir dabei sind. Das ist eine tolle Sache. Wir dürfen uns mit zwei guten Gegnern messen und holen uns die nötige Spielpraxis“, misst Trainer Bernd Hahn der Stadtmeisterschaft einen hohen Stellenwert bei.

Als Titelverteidiger geht der SV Burgsteinfurt in den Wettbewerb. Der Bezirksligist gewann im Vorjahr mit der Optimalausbeute von neun Punkten aus drei Partien.

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