Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Bernd Hahn legt Trainerposten beim 1. FC Nordwalde nieder

Nordwalde -

Paukenschlag beim 1. FC Nordwalde: Bernd Hahn tritt mit sofortiger Wirkung von seinem Posten als Trainer des A-Ligisten zurück. Damit zieht er die Konsequenzen aus einer bislang wenig zufriedenstellenden Saison.

Donnerstag, 31.10.2019, 15:32 Uhr aktualisiert: 31.10.2019, 15:36 Uhr
Bernd Hahn (r.) hat eine Entscheidung getroffen. Tim Lambers (l.) soll die Mannschaft am Sonntag in Neuenkirchen coachen.
Bernd Hahn (r.) hat eine Entscheidung getroffen. Tim Lambers (l.) soll die Mannschaft am Sonntag in Neuenkirchen coachen. Foto: Thomas Strack

Bernd Hahn ist nicht mehr Trainer des 1. FC Nordwalde . Am Mittwochabend unterrichtete er Mannschaft und Vorstand darüber, dass er seinen Posten mit sofortiger Wirkung räumt. Am Sonntag im Spiel beim Spitzenreiter SuS Neuenkirchen II soll der bisherige Co-Trainer Tim Lambers die alleinige Leitung inne haben.

„Ich trage die sportliche Verantwortung und ziehe jetzt die Konsequenzen“, begründet Hahn seine Entscheidung. Mit 15 Zählern nach elf Runden liegt der FCN deutlich hinter den Erwartungen zurück, zuletzt enttäuschte die Mannschaft bei der 0:2-Heimniederlage gegen Borghorst auf ganzer Linie. Das sei der bisherige Tiefpunkt einer enttäuschenden Saison gewesen, so Hahn. „Ich gehe aber nicht im Bösen. Nach über zehn Jahren im Verein habe ich hier ganz viele Freundschaften geschlossen. Da schmerzt es doppelt, dass die gesteckten Ziele nicht erreicht wurden. Vielleicht sorgt ein neuer Trainer für frische Impulse.“

FCN-Vorsitzender Heiner Brinkmann gibt zu, von Hahns Entscheidung überrascht worden zu sein. „Wir hatten zwar damit gerechnet, dass es schwer werden könnte, Bernd über die laufende Saison hinaus zu binden, aber mit einem sofortigen Rücktritt haben wir nicht gerechnet Er war im Gründungsjahr 1994 unser erster Trainer und hat viel für den 1. FC Nordwalde geleistet.“

„Bernds Entschluss dürfte am Sonntag noch in den Hinterköpfen der Spieler sein. Vielleicht ist es ganz gut, dass wir jetzt beim Spitzenreiter antreten. Neuenkirchen ist das stärkste Team der Liga, gegen das wir eigentlich nicht viel zu verlieren haben“, so Lambers.

 

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