Fußball: Landesliga
TuS findet keine Mittel

Altenberge -

Aus dem dritten Sieg in Serie wurde nichts. Gegen den starken Aufsteiger RW Deuten zog der TuS Altenberge mit 0:2 den Kürzeren. Es gab Gründe für die Niederlage.

Sonntag, 17.11.2019, 19:44 Uhr aktualisiert: 18.11.2019, 11:58 Uhr
Altenberges „Sechser“ Asdren Haliti (li.) fand des Öfteren Gelegenheit, sich in den Spielaufbau des TuS einzuschalten. Meistens sah er sich aber der Gegenwehr von zwei Deutenern ausgesetzt.
Altenberges „Sechser“ Asdren Haliti (li.) fand des Öfteren Gelegenheit, sich in den Spielaufbau des TuS einzuschalten. Meistens sah er sich aber der Gegenwehr von zwei Deutenern ausgesetzt. Foto: Thomas Strack

Nachdem der TuS Altenberge drei Heimspiele gewonnen und zuletzt auch beim SV Dorsten-Hardt einen „Dreier“ eingefahren hatte, musste der TuS erfahren, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Denn gegen Rot-Weiß Deuten, zweiter Fußball-Landesligist aus der Stadt Dorsten, setzte es gestern Nachmittag eine 0:2 (0:1)-Niederlage.

Bei den Besuchern, die es mit dem TuS hielten, war die Enttäuschung angesichts der Niederlage sicherlich groß. Deutlich wurde aber auch, dass der heimische Vertreter nur etwas Zählbares hätte behalten können, wenn alles gepasst hätte. Da das aber nicht der Fall war, nahmen die lauf- und zweikampfstarken Deutener am Ende verdientermaßen drei Punkte mit nach Hause. „25 oder 30 Minuten hatten wir das Spiel ganz gut im Griff. Dann aber haben wir aus unerklärlichen Gründen den Faden verloren“, erläuterte TuS-Trainer André Rodine , der einräumte, dass der Sieg der Gäste „durchaus in Ordnung geht“, wie er sagte.

Sein Team begann stark und hätte in der zwölften Minute auch in Führung gehen können, als Kevin Behn glänzend freigespielt wurde, doch der Goalgetter verfehlte knapp das Ziel.

Mit zunehmender Dauer wurden die Gäste, die bis gestern nur fünf Zähler in der Fremde geholt hatten, selbstbewusster und zielorientierter. Der TuS tat sich schwer, gegen das frühe Pressing des Gegners sein Spiel aufzuziehen. Da die Deutener auch viele Zweikämpfe gewannen, kippte das Spiel. Dem 0:1 durch den eingewechselten Thomas Swiatkowski (27.) ging ein Ballverlust eines Altenbergers in der eigenen Hälfte voraus. In der 42. Minute verpasste Swiatkowski mit einem Diagonalschuss nur um Zentimeter das 0:2.

Nach dem Seitenwechsel bemühte sich der TuS, aktivierte nun auch seine physischen Tugenden, doch er traf auf einen Gegner, an dem er sich die Zähne ausbiss. Und da es die Altenberger nicht verstanden, Kapital aus den wenigen sich bietenden Möglichkeiten zu schlagen, zeichnete sich die Niederlage gegen Ende des Spiels immer deutlicher ab.

In der 62. Minute hatte der eingewechselte Dennis Behn die Chance, den Gleichstand zu erzielen, doch frei vor dem Tor scheiterte er mit einem Kopfball. Fast im Gegenzug fiel die Entscheidung. Nach einem zu kurzen Abspiel am eigenen Strafraum ersprintete sich Swiatkowski den Ball und legte ab auf Jonas Goeke, der zum 0:2-Endstand einschob. Das war´s.

TuS Altenberge: Hoffmann – Risau, Gausling (79. Haziri), Wiechert, Kemper, Martin (46. Exner) – Chr. Hölker, Haliti – Hagedorn (84. Gerdes), Greshake – K. Behn (56. D. Behn). – Tore: 0:1 Swiatkowski (27.), 0:2 J. Goeke (64.).

Aus unerklärlichen Gründen haben wir den Faden verloren.

André Rodine
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