Fußball: Landesliga
TuS Altenberge möchte mit einem Dreier in die Winterpause gehen

Altenberge -

Der TuS Altenberge geht nach dem Spiel am Sonntag gegen die SG Borken in die Winterpause. Am liebsten mit einem Sieg im Rucksack – wünscht sich der Trainer.

Freitag, 29.11.2019, 14:48 Uhr
Timo Gausling (2.v.r.) ist in der Abwehr des TuS Altenberge nicht wegzudenken. Gegen die SG Borken wird auf die Altenberger vor allem in Sachen Zweikampfverhalten eine Menge Arbeit zukommen.
Timo Gausling (2.v.r.) ist in der Abwehr des TuS Altenberge nicht wegzudenken. Gegen die SG Borken wird auf die Altenberger vor allem in Sachen Zweikampfverhalten eine Menge Arbeit zukommen. Foto: Günter Saborowski

Ein wenig früher als alle anderen Mannschaften der Landesliga 4 kann der TuS Altenberge in diesem Jahr in die Winterpause gehen. Für die Kicker von Trainer André Rodine steht am Sonntag gegen die SG Borken das letzte Spiel auf dem Plan, da die Begegnung gehen Münster 08, terminiert für den 8. Dezember, aus bekannten Gründen ausfällt.

Die verlängerte Pause dürfte den Altenbergern auch gut zupass kommen, denn, wie Rodine konstatiert: „Personell sind wir im Moment nicht auf Rosen gebettet. Der Kader ist auf 14 Spieler zusammengeschrumpft.“ Die Ausfälle von Marc Wenning-Künne, Steffen Köhler, Lukas Bussmann und Henrik Wilpsbäumer schlagen hier zu Buche.

Wie auch immer, dieses eine Spiel gegen Borken muss der TuS noch überstehen, am besten positiv, dann ist Schluss bis zum 16. Februar 2020.

Wie wichtig ein Sieg gegen Borken sein kann – nicht nur für die Psyche – zeigt der Blick auf die Tabelle, wo Borken auf Rang elf (15 Punkte) und der TuS auf zwölf (14) stehen. „Wir können einen direkten Konkurrenten hinter uns lassen. Aber dafür müssen wir die Grundtugenden des Fußballs zeigen“, schlägt Rodine Laufbereitschaft und Zweikampfwillen vor. Neben der Einstellung sollte auch die Effektivität im letzten Drittel stimmen. Mit Schönspielerei und hängenden Schultern nach einem Rückstand lässt sich kaum ein Sieg erringen.

Denn gerade Borken schlägt man nicht mit Zauber-Fußball. In Heiden lag die Elf von Trainer Sven Elsbeck mit 0:3 nach 45 Minuten hinten und gewann noch mit 4:3. Das zeugt von Moral und Einsatz, der sich letztlich in drei Punkten ausgezahlt hat – auch wenn Heiden „nur“ Drittletzter der Tabelle ist. „Über Bastian Bones Qualitäten als Torjäger müssen wir ja wohl nicht reden?“, stellt Rodine die rhetorische Frage anlässlich der neun Bone-Tore.

 

Wir können einen direkten Konkurrenten hinter uns lassen.

André Rodine
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