Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Ab Minute 85 wird es für Germania Horstmar unschön

Horstmar -

Nach dem freiwilligen Rückzug aus der Bezirksliga ist der TuS Germania Horstmar auch in der A-Liga in Schwierigkeiten. Als Tabellenletzter droht der Sturz in die B-Liga. Doch Trainer Bernd Borgmann ist nicht bereit, alles schwarz zu malen. In seiner Halbjahresanalyse überwiegen die positiven Aspekte.

Mittwoch, 08.01.2020, 15:06 Uhr aktualisiert: 10.01.2020, 13:08 Uhr
Kommt in meine Arme: Der junge Stürmer Benjamin Brahaj ist mit sechs Treffern der torgefährlichste Schütze beim A-Liga-Schlusslicht TuS Germania Horstmar.
Kommt in meine Arme: Der junge Stürmer Benjamin Brahaj ist mit sechs Treffern der torgefährlichste Schütze beim A-Liga-Schlusslicht TuS Germania Horstmar. Foto: Thomas Strack

Bernd Borgmann ist sich zu 60 Prozent sicher: „Wir schaffen das noch.“ Damit meint der Trainer des Fußball-A-Ligisten TuS Germania Horstmar den Klassenerhalt. Zwölf Spiele verbleiben noch, um nicht in die B-Liga durchgereicht zu werden.

„Wir haben einfach zu wenig Punkte, ansonsten ist eigentlich alles gut“, stellt Borgmann seiner Truppe ein ordentliches Zwischenzeugnis aus. „Würden die Partien nur 85 Minuten dauern, dann hätten wir acht Zähler mehr auf dem Konto“, bemüht der Coach seine Statistik. Der Grund liegt für ihn auf der Hand: „Viele Spieler sind halt noch sehr jung, andere haben in der Vergangenheit zu wenig Spielpraxis bekommen – deshalb fehlt es zwangsläufig an der Ruhe und der Erfahrung, die gefragt sind, wenn es eng wird.“

Problem Nummer zwei: die mangelnde Torgefahr. 23 Treffer in 18 Spielen sind alarmierend. Dessen ist sich Borgmann bewusst. Stürmer mit eingebauter Torgarantie können sich die Horstmarer nicht schnitzen, daher fordert der Coach: „Die Offensivschwäche ist nur im Verbund zu verbessern. Da ist die gesamte Mannschaft gefragt.“ Dass mit Lars Berkenbrock und Christopher Backhaus zwei Leute aus Metelen zurückgekommen sind, die auf diversen Offensivpositionen operieren, ist sicherlich kein Nachteil.

Borgmann ist es wichtig, die positiven Erkenntnisse, die er seit seinem Amtsantritt im Sommer hat sammeln dürfen, in den Vordergrund zu stellen. Er habe eine Truppe kennengelernt, die stets wolle und das unter anderem mit einer hohen Trainingsbeteiligung auch dokumentierte. Vor allem die Youngster wie Benjamin Brahaj, Lars Overkamp oder Timo Föllen stünden für eine Germanen-Generation, mit der jeder Trainer super arbeiten könne.

Abstellen muss der TuS dringend seine Defizite auf des Gegners Platz. Nur ein Punkt aus acht Spielen – das ist mehr als enttäuschend. „Zuhause treten wir mit der nötigen Aggressivität auf. Die lassen wir auswärts leider vermissen. Das ist eine reine Kopfsache. Gott sei Dank kommen die meisten der direkten Konkurrenten noch zu uns“, verweist Borgmann auf den Spielplan.

► Das Testspielprogramm des TuS Germania Horstmar: 24. Januar (Freitag) gegen den SC Dörenthe; 26. Januar (Sonntag) bei Preußen Borghorst II; 30. Januar (Donnerstag) gegen den SV Wilmsberg II; 2. Februar (Sonntag) gegen Eintracht Stadtlohn; 6. Februar (Donnerstag) gegen SW Beerlage und am 8. Februar (Sonntag) gegen den SC Falke Saerbeck.

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