Landesliga: TuS Altenberge gewinnt gegen Union Lohne mit 2:0
TuS Altenberge hatte alles im Griff

altenberge -

Dank zweier Treffer von Felix Kemper und Kevin Behn hat der TuS Altenberge seinen Test am Sonntag gegen den niedersächsischen Landesligisten Union Lohne mit 2:0 gewonnen.

Montag, 10.02.2020, 15:48 Uhr
Felix Kemper (r.) erzielte per Kopfball in der zweiten Halbzeit die Führung für den TuS im Spiel gegen Union Lohne.
Felix Kemper (r.) erzielte per Kopfball in der zweiten Halbzeit die Führung für den TuS im Spiel gegen Union Lohne. Foto: Thomas Strack

Allein dass die Fußballer von Union Lohne bei dem angekündigten Unwetter die Anfahrt von etwas über 100 Kilometern auf sich genommen haben, verdient Respekt. Dass die Kicker aus der Landesliga Weser-Ems dabei ein guter Sparringspartner für den TuS Altenberge gewesen sind, zeigte sich schon in den ersten Spielminuten. Am Ende setzte sich allerdings die Erkenntnis durch, dass der Gastgeber „das Spiel unter Kontrolle“ hatte und verdient mit 2:0 (0:0) gewann.

So jedenfalls sah es der Trainer des TuS, wobei André Rodine einschränkend bemerkte: „Bis auf die ersten Minuten.“ Auch in der letzten halben Stunde sei seine Mannschaft ein wenig fahrig gewesen – was aber nicht mehr ins Gewicht fiel, da Lohne nicht den Eindruck erweckte, als würde die Mannschaft den Rückstand noch aufholen.

Erkenntnis Nummer zwei: Mit Neuzugang Johannes Wesselmann, der aus beruflichen Gründen das vergangene halbe Jahr pausiert hat und davor bei Westfalia Kinderhaus spielte, dürfte die Abwehr des TuS Altenberge noch ein wenig stabiler werden. Auf jeden Fall bekommt der Kader mehr Breite und der Kampf um die Stammplätze sollte größer werden. Pech hatte indes Felix Risau, der sich in der 13. Minute verletzte und mit einer Zerrung eine Zeitlang ausfallen dürfte.

Torchancen ergaben sich in Durchgang eins für die Gäste nur selten, und wenn, wurden sie von Tom Hoffmann geklärt. Auf der anderen Seite hatten Chris Hölker aus spitzem Winkel (25.) und Luca Jungfermann mit einem Eckball die Möglichkeit zur Führung auf dem Fuß. Letzterer nicht, weil er mit dem Kopf am Ball war, sondern weil seine Hereingabe mit Windunterstützung beinahe ins hintere Toreck geflogen wäre.

Nach der Pause und einigen Wechseln deutete Kevin Behn mit einem Kopfball nach Flanke von Malte Greshake an, dass es bald Tore zu sehen geben könnte. Felix Kemper erfüllte diesen Wunsch, indem er nach einem kurz ausgeführten Eckball die Kugel am zweiten Pfosten in die Maschen nickte (52.).

Drei Minuten später war der Stürmer des TuS erneut erfolgreich, profitierte allerdings von der guten Vorarbeit seiner Mitspieler. Bruder Dennis war über rechts konterartig nach vorne geprescht, das Zuspiel auf seinen Bruder lenkte der zu Hölker ab, der die Kugel dem esser postierten Kevin Behn wieder zurückspielte.

Im Gegenzug hätte auch Lohne einen Treffer verdient gehabt, als Lukas Muntel aufs Altenberger Tor zustürmte, in Marc Wennig-Künne, der jetzt für Tom Hoffmann das Tor hütete, aber seinen Meister fand.

„In den letzten 20 Minuten haben sich noch weitere Möglichkeiten ergeben, aber die haben wir nicht nutzen können“, hätte die Begegnung laut Trainer Rodine auch mit 3:0 oder 4:0 enden können.

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