Frauen-Bezirksliga
Lüttecke-Schwestern lassen Galaxy Steinfurt verglühen

Altenberge -

Die Fußballerinnen des TuS Altenberge sind prima aus der Winterpause gekommen. Im ersten Punktspiel des Jahres feierten sie einen 4:0-Heimsieg über den FC Galaxy Steinfurt. An drei der vier Treffer waren zwei Familienmitglieder beteiligt.

Montag, 02.03.2020, 16:30 Uhr
Shanice Lüttecke (r.) hatte mit zwei Toren einen maßgeblichen Anteil am Altenberger Erfolg.
Shanice Lüttecke (r.) hatte mit zwei Toren einen maßgeblichen Anteil am Altenberger Erfolg. Foto: Thomas Strack

Den Bezirksliga-Fußballerinnen des TuS Altenberge ist die angestrebte Wiedergutmachung gelungen. Mit einem 4:0-Heimsieg über den FC Galaxy Steinfurt revanchierte sich das Team aus dem Hügeldorf für das 0:1 in der Hinrunde.

„Wir hatten uns fest vorgenommen, das gerade zu rücken. Allerdings wussten wir nach einer durchwachsenen Vorbereitung nicht so richtig, wo wir stehen“, erklärte TuS-Trainer Jürgen Albrecht. In diesem Punkt brachte die erste halbe Stunde keine neuen Erkenntnisse. Beide Mannschaften waren stark ersatzgeschwächt angetreten und daher erstmal darauf bedacht, nicht zu viel zu riskieren.

Den ersten Stich setzten die Altenbergerinnen: Lena Baldus eroberte sich den Ball und setzte Celine Pöttgen in Szene, deren Zuspiel von Shanice Lüttecke verwandelt wurde – 1:0 (31.).

Da beide Seiten ansonsten aber kaum nennenswerte Strafraumszenen vorzuweisen hatten, passierte bis zur Pause nichts mehr.

Nach dem Wiederbeginn sorgte der TuS für etwas mehr Schwung. Zudem stand dem Heimteam das Glück zur Seite, als sich die Galaxy-Abwehr bei einer Ecke zu blauäugig anstellte und Anna-Lena Rudolphi ein Eigentor unterlief (56.). Das brachte die Hintermannschaft der Gäste in zusätzliche Unordnung, wovon die Altenbergerinnen in Form des 3:0 profitierten (58.). Shanice Lüttecke traf auf Vorarbeit ihrer Schwester Shanice. Letztere trug sich vier Minuten vor dem Ende ebenfalls in die Torschützenliste ein, als sie eine Pöttgen-Flanke per Kopf zum 4:0 verwertete.

„Der Sieg ist verdient, da wir aus meiner Sicht das etwas bessere Team waren. Vor allem läuferisch konnten wir mehr bieten. Das Ergebnis fällt allerdings um zwei Tore zu hoch aus“, betrieb Al­brecht Spielanalyse.

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