Tischtennis: Saisonstart Ende August/Ligocki bei Challenger Series
Zum Auftakt gibt‘s das Derby

ochtrup/burgsteinfurt -

Zum Saisonstart in der TT-Oberliga gibt es für die Fans des SC Arminia Ochtrup und TB Burgsteinfurt gleich eine Knallerpartie: Am 29. August spielen beide Teams in der Kreissporthalle gegeneinander.

Freitag, 10.07.2020, 15:12 Uhr aktualisiert: 16.07.2020, 14:10 Uhr
Christopher Ligocki aus Ochtrup.
Christopher Ligocki aus Ochtrup.

Die Staffeleinteilung steht, einen Termin für den Saisonstart gibt es ebenfalls und die Mannschaften haben von eins bis sechs ihre interne Aufstellung geklärt. Am 29. August soll es in der Tischtennis-Oberliga NRW losgehen – und das direkt mit einem Knaller: Der TB Burgsteinfurt startet mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger Ochtrup (Aufschlag 18.30 Uhr, Kreissporthalle) in die neue Spielzeit.

Mit dem TTC Jülich II; TV Refrath, TTV Ronsdorf, Bayer Uerdingen, DJK Holzbüttgen, TTC Waldniel, Schwalbe Bergneustadt II, Borussia Düsseldorf II, TTG St. Augustin und GSV Fröndenberg besteht die Staffel aus zwölf Teams, Corona geschuldet und dem Abbruch der vorigen Saison.

„Der Papierform nach würde ich Waldniel und Bergneustadt als Favoriten einstufen. Waldniel ist drei Mal in der Staffel 2 der NRW-Liga am Aufstieg gescheitert und hat sich gut verstärkt“, sagt Ochtrups Abteilungsleiter Timo Scheipers .

Sascha Beuing vom TB Burgsteinfurt kann mit Alexander Michelis von Borussia Münster einen Neuzugang präsentieren. Er spielte in Münster an Position zwei und soll beim TB an sechs antreten. Dafür tritt Beuing selbst ins Glied der Ersatzleute zurück. „Nur noch als Notnagel“, sagt der älteste der Beuing-Brüder.

Hinsichtlich Training und Vorbereitung läuft bei den Stemmertern aktuell wegen der Schließung der Hallen in den Schulferien nichts, die Ochtruper trainieren wieder in der Weilauthalle, nachdem die Fieberpraxis dort abgebaut worden war.

In Sachen Corona und Saisonstart Ende August glauben sowohl Scheipers als auch Beuing, dass die Saison regulär starten werde, Beuing indes wendet ein: „Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Saison normal durchläuft. Was ist, wenn bei einem Spieler eine Infektion festgestellt wird? Oder womöglich in der Stadt?“

Doch nicht alle heimischen Tischtennisspieler schwimmen derzeit auf dem Trockenen. Christopher Ligocki vom SC Arminia hatte sich, wie Scheipers wusste, bei der Challenger Series in Ochsenhausen angemeldet. „Da hatte ich bei der Teilnahme echt Glück. Am 29. Juni hatte ich mich morgens spaßeshalber angemeldet, nachmittags kam die Zusage“, berichtet Ligocki von der Veranstaltung.

Finanziert wird das Turnier, das unter Coronabedingungen in einer Halle in Biberach ausgetragen wurde, über Wettportale. Acht Spieler waren eingeladen, Zuschauer können die Spiele über einen Livestream verfolgen. „Genau das hat mir ordentlich Druck gemacht. Der Arm wurde immer schwerer“, sagt der Ochtruper, der seine erste Partie gegen den Abwehrspieler Florian Bluhm (ASV Grünwettersbach) mit 0:3 verlor.

Im zweiten Spiel gegen den Australier Nathan Pellisier siegte Ligocki mit 3:1, unterlag anschließend aber mit demselben Ergebnis gegen den Bulgaren Evgueni Chtchetinine. Gegen den Ukrainer Valeriy Rakov hatte sich der Töpferstädter mehr ausgerechnet, musste aber ebenfalls mit 1:3 passen. „Mein bestes Spiel habe ich gegen den Tschechen Miros­lav Horejsi gemacht. Der stand anschließend im Finale gegen Chtchetinine“, so Ligocki. Doch mit 1:3 musste er auch hier dem Gegner zum Sieg gratulieren. „Trotzdem war das eine coole Erfahrung. Spielerisch hätte ich gerne mehr gezeigt“, war der Ochtruper nicht ganz mit sich zufrieden. Zumindest aber sind die Spritkosten gedeckt.

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