Bezirksliga: Galaxy Steinfurt und TuS Altenberge trennen sich 3:3
Ganz viel Leidenschaft

Burgsteinfurt -

Einen packenden Kampf lieferten sich Galaxy Steinfurt und der TuS Altenberge. Nach einem abwechslungsreichen Schlagabtausch stand es am Ende 3:3. Eine Spielerin trat dabei besonders in Aktion.

Montag, 28.09.2020, 13:58 Uhr
Galaxys Betül Khatatba (r.) – hier im Zweikampf mit Annika Schaefers – war eine der Hauptprotagonisten im Derby gegen den TuS Altenberge.
Galaxys Betül Khatatba (r.) – hier im Zweikampf mit Annika Schaefers – war eine der Hauptprotagonisten im Derby gegen den TuS Altenberge. Foto: Thomas Strack

Ein mit viel Leidenschaft geführtes Duell sahen die Zuschauer, die sich am Sonntag die Partie in der Frauen-Bezirksliga zwischen dem FC Galaxy Steinfurt und dem TuS Altenberge gegönnt hatten. Nach intensiv geführten 90 Minuten gingen beide Seiten mit einem 3:3 auseinander.

Die Gäste erwischten einen Traumstart. Schon in der ersten Minute bekamen sie nach Foul an Sophia Holst einen Elfmeter zugesprochen, den Shanice Lüttecke verwandelte. „Das hat uns ein wenig geschockt“, gestand Galaxy-Trainer Hennes Jerzinowski ein. Doch das Heimteam berappelte sich und glich durch Betül Khatatba aus (21.).

Nach einer Standardsituation kamen die Altenbergerinnen zur erneuten Führung: Lüttecke brachte einen Freistoß in den Sechzehner, Isabel Kannenbrock war die Adressatin und vollstrecke zum 1:2 (42.). Praktisch im Gegenzug besorgte Khatatba nach einer schönen Kombination über Hannah Scheipers und Ann-Christin Bauland das 2:2 (43.).

„Wir haben es einfach nicht verstanden, Ruhe in unser Spiel zu bekommen. Stattdessen haben wir den Kick-and-Rush-Stil des Gegners angenommen“, vermisste TuS-Trainer Jürgen Albrecht eine strukturierte fußballerische Linie.

Jerzinowski fand seine Elf im zweiten Durchgang besser als den Gegner. „Da hatten wir zwei, drei Körner mehr zuzusetzen“, so der Coach. Daher stufte er das 3:2, das erneut Khatatba markierte (79.), als verdient ein. Aber lange brauchten sich die Galaxy-Frauen nicht zu freuen, denn schon eine Minute später sorgte Lena Füchter im Anschluss an einen Freistoß von Lüttecke für das 3:3. „Das ist ein korrektes Ergebnis. Spielerisch war es nicht so toll, dafür stimmte bei beiden der Einsatz“ bilanzierte Albrecht.

Jerzinowski kommentierte: „Ich bin schon ein bisschen traurig, dass es nicht zu einem Sieg gereicht hat, denn in der zweiten Hälfte hatten wir einige wirklich gute Chancen.“ Dabei spielte der Übungsleiter vor allem auf den Schuss von Pauline Lüttecke an, der in der Schlussminute an die Latte des Altenberger Tores klatschte.

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