Landesliga: TuS Altenberge punktet gegen Senden dreifach
Der Neun-Tore-Wahnsinn

Altenberge -

Einen kurzweiligen Fußballnachmittag gab es am Sonntag in Altenberge. Mit 5:4 besiegte der gastgebende TuS den VfL Senden. Obwohl das Heimteam schon deutlich führte, wurde es noch einmal eng für die Altenberger. Das hatte seine Gründe.

Sonntag, 11.10.2020, 20:34 Uhr
Henrik Wilbsbäumer (l.) und sein TuS sind weiter auf dem Vormarsch.
Henrik Wilbsbäumer (l.) und sein TuS sind weiter auf dem Vormarsch. Foto: Thomas Strack

Der TuS Altenberge hat sich in der Spitzengruppe der Landesliga festgesetzt. Am Sonntag feierte die Elf aus dem Hügeldorf einen 5:4 (5:2)-Heimsieg über den VfL Senden.

Die Hausherren starteten fulminant: Jannick Hagedorn verwandelte einen an ihm selbst verursachten Foulelfmeter (13.), und nur drei Minuten später verdoppelte Finn Köhler den Vorsprung. Als sich Malte Greshake über die linke Seite durchsetzte und den Ball scharf in den Strafraum brachte, unterlief Felix Berning ein Eigentor (23.). Damit nicht genug, denn in der 31. Minute legte Christian Hölker das 4:0 nach. „Wir waren einfach sehr effektiv“, stellte Trainer André Rodine fest.

So rund es in der Offensive lief, so holprig gestaltete sich der Auftritt in der Defensive. Die TuS-Hintermannschaft hatte Probleme Niklas Castelle und Ali Shinawi in den Griff zu kriegen. Letzterer verkürzte per Strafstoß auf 1:4 (33.), ehe Niklas Wiechert ein Eigentor unterlief – 2:4. Für den letzten Höhepunkt des ersten Abschnitts sorgte Hagedorn mit dem 5:2 (44.).

Weil die Altenberger im zweiten Abschnitt das Verteidigen mehr oder weniger einstellten (Rodine: „Da fehlte komplett die Aggressivität.“) wurde die Angelegenheit noch einmal bedrohlich. Shinawi mit einem weiteren verwandelten Elfer (59.) und Castelle (76.) brachten den VfL auf 4:5 heran. Mehr blieb den Sendenern nicht vergönnt, denn in der Schlussphase hatte sich die TuS-Abwehr wieder stabilisiert und brachte den Vorsprung über die Zeit. „So weit hätte es gar nicht zu kommen brauchen, wenn wir in der zweiten Hälfte unsere Möglichkeiten genutzt hätten“, spielte Rodine auf die Chancen von Hagedorn oder Köhler an.

Nächster Gegner der Altenberger ist Wettringen.

TuS Altenberge: Schulz – Hölker (74. Jungfermann), Gausling, Wiechert, Kemper, Wilpsbäumer – Exner, Haliti, Hagedorn (86. Martin) – Köhler (90. Brinkmann), Greshake (81. D. Behn).

Tore: 1:0 Hagedorn (13., Foulelfmeter), 2:0 Köhler (16.), 3:0 Berning (23., Eigentor), 4:0 Hölker (31.), 4:1 Shinawi (33., Foulelfmeter), 4:2 Wiechert (40., Eigentor), 5:2 Hagedorn (44.), 5:3 Shinawi (59., Foulelfmeter), 5:4 N. Castelle (76.).

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