Endspiele im Junioren-Kreispokal
Zehn Teams aus neun Vereinen

Lüdinghausen -

Das Feld ist bunt: In den Endspielen des Junioren-Kreispokals stehen in Lüdinghausen zehn Mannschaften aus neun Vereinen. Nur Westfalia Wethmar hat zwei Teams in die Finals gebracht.

Samstag, 24.11.2012, 06:11 Uhr

Endspiele im Junioren-Kreispokal : Zehn Teams aus neun Vereinen
Knapp mit 1:2 verloren die Lüdinghauser D-Junioren im vorigen Jahr das Pokalfinale gegen den VfL Senden. Jetzt ist Union in den Endspielen Ausrichter, aber nicht selbst vertreten. Foto: chrb

In den vergangenen Jahren war der SC Union Lüdinghausen stets Stammgast in den Pokal-Endspielen der Junioren im Fußballkreis Lüdinghausen . In diesem Jahr hat sich kein Team der Rot-Schwarzen für die vier Finals qualifiziert. Traurig wird der Verein darüber nicht sein, schließlich ist Union am heutigen Samstag Ausrichter der Endspiele bei den D- bis A-Junioren und bei den B-Juniorinnen (Sondertext). Um 9 Uhr wird das erste Match angepfiffen, um 17 Uhr das letzte. Da kann der Klub jede helfende Hand gut gebrauchen.

„Wir freuen uns auf die Veranstaltung“, erklärt Ralf Hönicke, der SCU-Jugendleiter Fußball. „Wir wollen ein guter Gastgeber sein und den Leuten einen schönen Tag bereiten.“ Das Teilnehmerfeld auf dem Kunstrasenplatz auf dem Westfalenring ist bunt gemischt mit zehn Mannschaften aus neun Vereinen. Nur Westfalia Wethmar hat zwei Teams in die Finals gebracht. Die Partie der B-Juniorinnen wird erstmals im Rahmen der Junioren-Endspiele ausgetragen.

Bei den A-Junioren (17 Uhr) stehen sich mit Landesligist SV Herbern und Bezirksligist VfL Senden die beiden einzigen überkreislich spielenden Teams dieser Altersklasse gegenüber. Im Vorjahr feierte der SVH mit einem 2:0 gegen Senden den vierten Pokaltriumph in Serie. Besonderer Reiz: Nur der Sieger qualifiziert sich für den Verbandspokal. „Wir wollen gewinnen, wir nehmen die Aufgabe sehr ernst“, betont SVH-Trainer Thomas Berndsen. Ihm stehen allerdings nur zehn gesunde Feldspieler zur Verfügung. „Wir müssen viel umstellen. Ob das alles so klappt, werden wir sehen.“ Bei den Sendenern fallen Nico Suerland und Timo Heuermann aus. „Herbern ist Favorit, der Pokal ist für uns eher Bonus“, sagt VfL-Trainer Phillipp Roberg. „Wir wollen uns achtbar schlagen, im Pokal ist alles möglich.“

Bei den B-Junioren (12.30 Uhr) spielt Wethmar gegen Titelverteidiger SuS Olfen – also der Erste der Kreisliga A gegen den Dritten. Bei den D-Junioren (9 Uhr) trifft Wethmar auf Werner SC. Die Kreisligisten suchen den Nachfolger des VfL Senden.

Auch bei den C-Junioren (10.45 Uhr) hat es der Vorjahressieger SV Herbern nicht bis ins Finale geschafft. Das bestreiten mit GS Cappenberg und TuS Ascheberg zwei Teams aus dem Tabellenmittelfeld der Kreisliga A. Das Duell in der Meisterschaft steht erst im Dezember auf dem Spielplan. „Für beide Mannschaften ist es sicherlich das wichtigste Spiel der Saison“, erklärt TuS-Trainer Benedikt Vester. „Die Möglichkeit, ein Pokalfinale zu bestreiten, bietet sich den Jungs so schnell bestimmt nicht wieder.“ Dass Ascheberg ein Pokal-Endspiel gewonnen hat, ist schon einige Jährchen her. Die Vorzeichen beim TuS sind blendend: Vester vermeldet alle Jungs an Bord.

► Union weist darauf hin, dass in den Pokalfinals Eintritt erhoben wird.

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