Preußen Münster gewinnt 7:0 in Ascheberg
Kara zaubert und Kofoth hext

Ascheberg -

Beim 7:0-Sieg im Testspiel beim TuS Ascheberg zeigte SCP-Mittelfeldspieler Mehmet Kara seinen Spielwitz. TuS-Torwart Tobias Kofoth bot den 1200 Zuschauern einige tolle Paraden.

Montag, 24.06.2013, 09:35 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 24.06.2013, 07:19 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 24.06.2013, 09:35 Uhr
Preußen Münster gewinnt 7:0 in Ascheberg : Kara zaubert und Kofoth hext
Mit Geleitschutz des TuS-Nachwuchses betraten die Preußen und die Ascheberger vorm Anpfiff den Rasen. Foto: chrb

Tobias Kofoth war nach dem Abpfiff ein gefragter Mann – unter den Amateurfußballern auf dem Rasenplatz an der Nordkirchener Straße sicherlich der gefragteste. Immer wieder musste er erzählen, wie er im Freundschaftsspiel gegen den Drittligisten Preußen Münster so viele Bälle halten konnte. Vor allem musste Kofoth schildern, wie er in der 13. Spielminute den Elfmeter von Münsters Zehner Amaury Bischoff abwehrte. Der 23-Jährige verhinderte am Sonntag beim 0:7 (0:3) gegen die Preußen eine höhere Niederlage.

Aber auch seine Vorderleute arbeiteten fleißig und taktisch diszipliniert gegen den übermächtigen Gast. Die Preußen waren vor 1200 Zuschauern über 90 Minuten drückend überlegen, nahmen die Gastgeber aber nicht auseinander. Für die Adlerträger, die am Samstag ein Testspiel beim Bezirksliga-Aufsteiger TSV Handorf mit 7:1 gewannen, trafen in der ersten Halbzeit Mehmet Kara (5.), Benjamin Siegert (15.) und Zlatko Muhovic (32.), Neuzugang vom SC Wiedenbrück . Nach dem Seitenwechsel erhöhten wieder Kara auf 0:4 (55.), wieder Muhovic auf 0:5 (67.), wieder Siegert auf 0:6 (74.) und TuS-Neuzugang Dimitri Winkenstern mit einem Eigentor auf 0:7 (85.).

Hexer Kofoth machte im ersten und zweiten Durchgang weitere Großchancen zunichte, vor allem Bischoff fand seinen Meister immer wieder in dem TuS-Keeper. Pech hatten die Münsteraner mit einigen Pfostentreffern. „Das Spiel war ein tolles Erlebnis“, erklärte Kofoth. „Bei dem Elfmeter habe ich mir gedacht, dass er da hin schießt. Ich hatte das Glück auf meiner Seite.“

Die Preußen liefen, kombinierten und erspielten sich viele Chancen. In einigen Szenen fehlte aber der Zug zum Tor. Besonders viel Spaß machte Offensivspieler Kara. Wenn der Techniker mit dem feinen Auge die Kugel hat, passiert meistens etwas. Im Abschluss war er aber manchmal zu lässig. Neben Kara und Bischoff spielten auch Stammkeeper Daniel Masuch und Kapitän Stefan Kühne.

„Das war ein gelungenes Testspiel für uns gegen einen gut strukturierten Gegner“, bilanzierte Preußen-Trainer Pavel Dotchev. „Man konnte aber erkennen, dass wir in der letzten Woche hart trainiert haben. Es fehlte die Frische, wir haben das Tempo oft rausgenommen.“ Über die Ascheberger sagte Dotchev noch: „Sie waren sehr gut organisiert und sehr engagiert.“

Preußen Münster siegt 7:0 in Ascheberg

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Der TuS verlor nicht so hoch wie 1989 gegen die Preußen (0:9). Von ihren zwei Zielen erreichten die Ascheberger eins: Sie unterlagen nicht zweistellig. Ein Tor erzielten sie jedoch nicht. Die beste von drei Chancen hatte Matthias Müller, der eine Flanke von Niklas Bultmann knapp verpasste (59.).

Trotzdem war der Sonntag für den TuS bei trockenen 90 Minuten und tadelloser Organisation gelungen. „Alle sind zufrieden“, sagte Trainer Holger Möllers. „Und die Mannschaft hat alles reingeschmissen. Dass wir haushoch unterlegen sind, war klar. Aber wir waren knapp dran an einen Torerfolg.“

TuS:Kofoth – Vester (61. Penner), Drees, L. Sabe (61. Winkenstern), Rüller – Schröer (75. Westhues), Daldrup (46. Falke), Olbrich (46. Müller), Bultmann (61. Sieber), Reyes (70. Castella) – Hölscher (46. Heubrock).Preußen:Masuch (46. Schulze Niehues) – Röhe, Scherder, Neupert (60. Grashoff), Hergesell – Kühne, Bischoff (70. Krohne), Siegert, Koopmann (60. Riedel) – Kara, Muhovic.Tore:0:1 Kara (5.), 0:2 Siegert (15.), 0:3 Muhovic (32.), 0:4 Kara (55.), 0:5 Muhovic (67.), 0:6 Siegert (74.), 0:7 Winkenstern (Eigentor, 85.).Besonderes Vorkommnis:Kofoth (TuS) hält Foulelfmeter von Bischoff (13.).

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