Handball-Bezirksliga 3 der Frauen
Von wegen Zittersaison – HSG-Damen vorne dabei

Ascheberg -

Auch ohne Torjägerin Katharina Kliewe gewann die HSG Ascheberg/Drensteinfurt das Spitzenspiel in Vreden bei der DHG Ammeloe/Ellewick. Unglaublich: Jetzt stehen die HSG-Damen auf Platz zwei.

Montag, 26.01.2015, 18:01 Uhr

Julia Feige feierte mit der HSG einen knappen Erfolg beim Tabellennachbarn DHG Ammeloe/Ellewick.
Julia Feige feierte mit der HSG einen knappen Erfolg beim Tabellennachbarn DHG Ammeloe/Ellewick. Foto: Kay Siemund

Das war irgendwie alles ganz anders geplant. Eigentlich wollten die Handballdamen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt möglichst frühzeitig den Klassenerhalt in der Bezirksliga festzurren, um eine Zittersaison zu vermeiden. Doch mittlerweile sieht es fast danach aus, als hätte Jochen Bülte ziemlich gute Chancen, sich mit dem Aufstieg von der Trainerbank zu verabschieden. Nach dem knappen 20:19-Erfolg (10:8) am Sonntagabend bei der DHG Ammeloe /Ellewick haben die HSG-Damen den Sprung auf Platz zwei geschafft. Der Rückstand auf Spitzenreiter Ibbenbüren beträgt nur drei Punkte.

„Das war schon bemerkenswert. In der Hinrunde haben wir in den Partien gegen Neuenkirchen und Ammeloe/Ellewick drei Punkte abgebeben. In der Rückrunde haben wir jetzt beide Partien gewonnen“, jubelte Bülte nach dem überraschenden Erfolg im Verfolgerduell in der Vredener Rundsporthalle.

Dabei standen die Zeichen nicht unbedingt auf Sieg für den Gast aus Ascheberg. Mit Katharina Kliewe musste eine Haupttorschützin im Kader verletzt passen. Im Spiel fiel dann auch noch Julia Weile verletzt aus. Dennoch boten die HSG-Damen von Beginn an ein beeindruckendes Kampfspiel. Vor allem in der Abwehr hatten die Gastgeberinnen erhebliche Mühe, sich gegen das HSG-Bollwerk durchzusetzen. Zur Pause führte die Bülte-Sieben schließlich mit 10:8. Auch nach dem Seitenwechsel überzeugte das dezimierte Team durch eine mannschaftlich geschlossene Leistung. „Das hat sich dann am Ende ausgezahlt. Ammeloe/Ellwick ist nicht herangekommen“, freute sich Bülte, nachdem der doppelte Punktgewinn endgültig feststand.

Am kommenden Wochenende geht es gegen den TSV Ladbergen. In dieser Verfassung dürfen die HSG-Damen durchaus von einem erneuten Erfolg träumen.

HSG: Entrup, Fels – Arnemann, Eickmeyer, Schlarmann, Sellinghoff, Weile (1), Schmidt (6), Feige (3), Hartmann (8), Seesler (1), Vogelsang (1).

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