Motorsport: Maik Domscheit
Premiere für den neuen Sportleiter des AMSC Lüdinghausen

Lüdinghausen -

Maik Domscheit hat die Nachfolge von Martin „Matze“ Stucke als Sportleiter des AMSC Lüdinghausen angetreten. Das Grasbahnrennen am Donnerstag (5. Mai) auf dem Westfalenring ist seine Premiere in dieser Funktion. Im Interview verrät der 31-Jährige, warum er am Wochenende leicht nervös war.

Dienstag, 03.05.2016, 12:05 Uhr

Bis vor zwei Jahren ist Maik Domscheit für den AMSC im Gespann mit Kristoffer Loch gefahren.
Bis vor zwei Jahren ist Maik Domscheit für den AMSC im Gespann mit Kristoffer Loch gefahren. Foto: rau

Seit Herbst des vergangenen Jahres ist Maik Domscheit als Nachfolger von Martin „ Matze “ Stucke Sportleiter beim AMSC Lüdinghausen . Das 77. Westfalenringrennen am kommenden Donnerstag ist seine Premiere in neuer Funktion. Der 31-jährige Seppenrader ist bis vor zwei Jahren für den AMSC Seitenwagen gefahren.

Wie sind Sie an das Amt des Sportleiters gekommen?

Domscheit: Als ich als aktiver Fahrer aufgehört habe, war mir klar, dass ich beim AMSC eine Aufgabe übernehmen möchte. Und mir war klar, dass ich etwas machen möchte, was möglichst nah dran ist an dem Sport, an den Fahrern. Als Matze Stucke sein Amt dann niedergelegt hat, hat der Vorstand mich gefragt. Das hat dann ganz gut gepasst. Im Moment mache ich das noch mit Leuten zusammen, die mehr Erfahrungen haben. Bis jetzt läuft es ganz gut.

Maik Domscheit in seiner aktiven Zeit als Fahrer.

Maik Domscheit in seiner aktiven Zeit als Fahrer. Foto: rau

Was sind Ihre Hauptaufgaben als Sportleiter?

Domscheit: In der Rennvorbereitung geht es vor allem darum, das Fahrerfeld zusammenzustellen. Ansonsten kümmere ich mich allgemein um den sportlichen Bereich, besonders um unsere Klubfahrer.

Eine Lizenz als Rennleiter haben Sie noch nicht.

Domscheit: Nein, das macht in diesem Jahr offiziell Michael Struffert aus Werne. Ich muss erst einmal drei Co-Einsätze in dieser Funktion machen – den ersten am Donnerstag bei uns in Lüdinghausen. Zwei weitere folgen in diesem Jahr. Dann muss ich beim DMSB eine Rennleiter-Prüfung ablegen. Wir hatten in Lüdinghausen immer einen eigenen Rennleiter, und das wollen wir in Zukunft so beibehalten.

Sind Sie denn schon nervös vor dem Rennen auf dem Westfalenring?

Domscheit: Aufgeregt war ich nur am letzten Wochenende, ob auch alle Fahrer, die wir verpflichtet haben, heile durch die Rennen kommen. Bis jetzt sieht es sehr gut aus. Es gibt also keinen Grund, nervös zu sein.

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