Tennis
Schonzeit für Filzbälle ist zu Ende

Bezirk LÜdinghausen -

Die Tennis-Cracks gehen wieder auf die Plätze. Für die Verbands- und Münsterlandligisten in der Region startet die Saison. Die meisten Teams wären froh, wenn sie die Klasse halten könnten.

Donnerstag, 04.05.2017, 09:05 Uhr

Daniel Böhmer ist zu den Herren 40 des TC Blau-Gold Lüdinghausen zurückgekehrt.
Daniel Böhmer ist zu den Herren 40 des TC Blau-Gold Lüdinghausen zurückgekehrt. Foto: Helge Holz

Ende der Winterpause für die Tennisspieler: Die Verbands- und Münsterlandligisten aus der Region stehen vor dem Saisonstart.

Die Damen 30 des TC Blau-Gold Lüdinghausen stehen vor ihrer zweiten Saison in der Verbandsliga . „Wir haben in diesem Jahr sehr starke Gegner und mit nur fünf Spielen eine sehr kurze Saison“, sagt Union-Spielerin Esther Cordes . „Wir wollen auf jeden Fall drinbleiben.“ Verzichten müssen die Lüdinghauserinnen für die ganze Saison auf die verletzte Judith Püning und Sarah Urnersbach (Erziehungsurlaub). Ihr erstes Match bestreiten die Damen 30 am 13. Mai (Samstag). Um 13 Uhr ist die Mannschaft von Tennispark Bielefeld an der Stadtfeldstraße zu Gast.

Neuland betreten die Herren 70 des TC Blau-Gold. „Wir spielen das erste Mal in unserer Karriere in der Verbandsliga“, sagt Mannschaftssprecher Rolf Scheuermann . Lange Jahre spielten die Lüdinghauser in der Münsterlandliga, in der vergangenen Saison schafften sie als Zweiter den Aufstieg. Ihre erste Verbandsliga-Partie bestreiten sie am kommenden Mittwoch (10. Mai) ab 11 Uhr beim TSV Westerkappeln.

„Unser Ziel ist der Klassenerhalt“, so Scheuermann. „Wenn alle verletzungsfrei bleiben, ist der auch machbar. Im Moment sind alle top drauf, aber es wird eine schwere Aufgabe.“ Meisterschaftsfavorit sei RW Greven. „Das ist eine in der Liga etablierte Mannschaft“, sagt Scheuermann. Respekt hat er auch vor BW Oeding: „Gegen die haben wir noch nie gewonnen. Das ist eine bekannt starke Mannschaft.“

Wir haben in diesem Jahr sehr starke Gegner und mit nur fünf Spielen eine sehr kurze Saison.

Esther Cordes von den Lüdinghauser Tennis-Damen 30

Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga müssen die Herren 40 des TC Blau-Gold wohl erst einmal kleine Brötchen backen. Ein sofortiger Wiederaufstieg sei unrealistisch, betont Mannschaftssprecher Christian Krusel. Der Grund: Mit Jörg Hecker, Thorsten Wiegmann und Frank Hill haben gleich drei Spieler Lüdinghausen verlassen. Dafür kehrt Daniel Böhmer vom THC Münster an die Stever zurück. Er wird Hecker als neue Nummer eins ersetzen. Um die Zahl der Abgänge abzufedern, hat der Verein die Zahl der Herren-40-Teams von drei auf zwei reduziert. Die erste Mannschaft steigt am kommenden Sonntag um 10 Uhr in die Saison ein. Gast an der Stadtfeldstraße ist der TC Deuten.

Am letzten Spieltag der Sommersaison 2016 sicherten die Herren 55 des TC Ascheberg den Klassenerhalt in der Münsterlandliga – mit einem 6:3-Heimsieg gegen RW Mettingen. Am ersten Spieltag der neuen Spielzeit sehen sich die beiden Teams wieder, am kommenden Sonntag um 10 Uhr in Mettingen.

Die Ascheberger hatten 2015 den Aufstieg geschafft, verbunden war dieser mit der Aufstockung von einer Vierer- auf eine Sechsermannschaft. Diese hat sich inzwischen etabliert, das Team ist selbstbewusst: „Die Verbandsliga hat man natürlich immer mit im Auge“, sagt Teamsprecher Bernd Herrmann. „Aber wenn wir die Klasse halten, wären wir auch schon froh. Die neue Staffel ist schon eine Herausforderung.“

Nach vielen Jahren in der Westfalen- und Verbandsliga sind die Damen 60 des ASV Senden in die Münsterlandliga zurückgekehrt. Noch einmal absteigen können sie nicht – die Münsterlandliga wurde in dieser Altersklasse neu gegründet, und einen Unterbau gibt es noch nicht. Die Sendenerinnen gehen personalgeschwächt in die Saison – die Leistungsträgerinnen Hannelore Brüggemann und Ulla Röttger sind verletzt und fallen für die ganze Spielzeit aus.

„Der zweite Platz sollte möglich sein“, sagt ASV­Teamsprecherin Marita Drewes. „Unser Mitabsteiger Wacker Mecklenbeck ist schon recht gut und wird wohl Erster werden.“ Saisonpremiere haben die Sendenerinnen am Sonntag um 10 Uhr. Gast an der Bulderner Straße ist BW Oeding.

„Diese Saison wird ein Überlebenstraining“, befürchtet Bernhard Vogt, Teamsprecher der Sendener Herren 65, die erneut in der Verbandsliga aufschlagen. „Wenn man sich die Leistungsklassen der Gegenspieler ansieht, kann einem schwindlig werden.“

Immerhin hat das ASV­Team keine Personalsorgen, die Mannschaft ist im wesentlichen zusammengeblieben. Erster Gegner ist am kommenden Mittwoch (10. Mai), der TC Südpark Bochum, der ab 11 Uhr an der Bulderner Straße in Senden zu Gast ist.

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