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Johanna Schulze Thier wieder für Junioren-EM nominiert

Ascheberg -

Johanna Schulze Thier vom RV von Nagel Herbern ist zum zweiten Mal in Folge für die Junioren-EM der Pony-Vielseitigkeit nominiert worden. 2016 holte die Aschebergerin, die in Lüdinghausen zur Schule geht, mit der deutschen Equipe Gold.

Mittwoch, 05.07.2017, 19:07 Uhr

Johanna Schulze Thier 
Johanna Schulze Thier  Foto: privat

Johanna Schulze Thier vom RV von Nagel Herbern ist vom deutschen Bundestrainer zum zweiten Mal in Folge für die Junioren-EM der Pony-Vielseitigkeit nominiert worden. Sie findet Ende Juli in Ungarn statt. Im vergangenen Jahr holte die Aschebergerin, die in Lüdinghausen zur Schule geht, mit der deutschen Equipe in Dänemark Gold. Im kommenden Jahr wird Schulze Thier, seit Dienstag 16 Jahre alt, als Ponyreiterin nicht mehr antreten dürfen.

Mit welchem Pony werden Sie in Ungarn starten?

Schulze Thier: Wenn ich nach dem ersten Teamcheck vor Ort auch unter den vier Reitern bin, die tatsächlich antreten dürfen, reite ich wieder Mondeo. Er ist jetzt zehn Jahre alt und seit fünf Jahren bei mir. Wir sind ein eingespieltes Team. Mondeo ist sehr ehrgeizig und sprungstark. Seine Grundgangarten in der Dressur könnten allerdings besser sein.

Wie groß sind die Chancen der deutschen Junioren auf eine erfolgreiche Titelverteidigung?

Schulze Thier: Das kann man im Moment noch nicht sagen. Dazu muss man erst die Dressur abwarten und den Parcours für den Geländeritt gesehen haben. Und aus dem Team vom vergangenen Jahr ist außer mir nur noch Anna-Lena Schaaf , die allerdings 2016 auch die EM-Einzelwertung gewonnen hat, dabei. Der Rest der damaligen Equipe ist wegen Ausfällen ihrer Ponys verhindert.

Welche Mannschaft ist in Ungarn die stärkste Konkurrenz der deutschen Mannschaft?

Schulze Thier: Auch das ist im Vorfeld kaum zu beantworten. Auf jeden Fall eine harte Konkurrenz sind aber immer die Iren, weil sie Ponys mit gewaltigem Sprungvermögen haben und in irischen Wettbewerben Ponys auch gegen Großpferde antreten dürfen. Auch die Franzosen und die britische Mannschaft sind niemals zu unterschätzen. chrb

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