Landesliga SV Herbern
Vorfreude und Tatendrang

Herbern -

Die neue Saison soll in einem ruhigeren Fahrwasser verlaufen wie die vergangene. Das ist nur eine der Vorgaben, die Trainer Holger Möllers zum Trainingsauftakt des Landesligisten machte.

Dienstag, 11.07.2017, 16:07 Uhr

Zuversichtlicher Auftakt: SVH-Trainer Holger Möllers, Nikita Bassauer, Jorma Hoppe, Michael Schulte und Co-Trainer Jens Kalpein (von links). Die weiteren Zugänge Simon Mors und Whitson Fereira dos Santos sind noch im Urlaub.
Zuversichtlicher Auftakt: SVH-Trainer Holger Möllers, Nikita Bassauer, Jorma Hoppe, Michael Schulte und Co-Trainer Jens Kalpein (von links). Die weiteren Zugänge Simon Mors und Whitson Fereira dos Santos sind noch im Urlaub. Foto: Marian Tüns

Voller Vorfreude und mit großem Tatendrang haben die Landesliga-Fußballer des SV Herbern die Saisonvorbereitung aufgenommen. Nachdem die Blau-Gelben den Klassenerhalt in der vergangenen Spielzeit erst am letzten Spieltag dank des besseren Torverhältnisses eingetütet hatten, streben sie nun eine Saison in ruhigerem Fahrwasser und mit einer zeitigeren Sicherung der Ligazugehörigkeit an.

„Im Vergleich zur vergangenen Saison müssen und werden wir auf jeden Fall etwas verändern, denn am Ende einer langen Spielzeit steht man nicht ganz unverdient auf dem ersten Nichtabstiegsplatz“, zeigt sich Herberns Trainer Holger Möllers selbstkritisch. Weil der SVH mit Mondrian Runde (Werner SC), Robin Ploczicki (Westfalia Rhynern) und Nils Venneker (FC Nordkirchen) drei Abgänge zu verkraften hat, die in der Vergangenheit unter normalen Umständen allesamt gesetzt waren, wird das Unterfangen nicht unbedingt leichter. Möllers gibt sich mit seinem neuen Co-Trainer Jens Kalpein jedoch optimistisch, dass die Neuzugänge das entstandene Vakuum auch in Hinsicht der weggebrochenen Führungsstruktur auffangen können.

Mit Michael Schulte und Nikita Bassauer sind zwei Spieler von der SG Sendenhorst (Bezirksliga) zu den Blau-Gelben gestoßen. „Michael ist ein sehr erfahrener Spieler, der einige Jahre höherklassig gespielt hat und mehrere Defensivpositionen bekleiden kann. Von ihm erwarte ich, dass er vorangeht“, sagt Möllers. Bassauer, der offensiv variabel einsetzbar ist, bringe seine ganz eigene Art mit, Fußball zu spielen. „Er verfügt über eine sehr gute Mentalität und Qualität. Ich bin gespannt, wie er sich in der Landesliga zurechtfindet“, so der SVH-Coach. Vom dritten externen Neuzugang Whitson Fereira dos Santos (von Bezirksligist SV Drensteinfurt), der ebenfalls schon höherklassig gespielt hat, versprechen sich die Herberner Verantwortlichen vor allem eines: Torgefahr. Der Edeltechniker könne das Gesicht einer Mannschaft prägen und mit Vorlagen und Toren Spiele entscheiden. Derzeit weilt der Brasilianer jedoch noch bis Ende Juli im Heimaturlaub.

Mit Torhüter Jorma Hoppe und Angreifer Simon Mors rücken außerdem zwei hoffnungsvolle Nachwuchsspieler aus der eigenen A-Jugend auf. Beide bezeichnet ihr neuer Coach als „Rohdiamanten“, die es zu schleifen gelte. „Sowohl Jorma als auch Simon haben ihre Qualitäten in der A-Jugend-Landesliga eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Natürlich ist der Sprung jetzt gewaltig. Aber ich glaube, dass wir viel Freude an ihnen haben werden“, so Möllers.

Bis zum Saisonstart in gut fünf Wochen arbeiten die Herberner, nachdem sie sich zur vollsten Zufriedenheit ihres Trainers an ihren individuellen „Vor-Vorbereitungsplan“ gehalten haben, vor allem an ihrer taktischen Variabilität. „Wir möchten sowohl die Dreier- als auch die Viererkette beherrschen. Und vorne werden wir auf jeden Fall mit zwei Spitzen agieren. So viele Unentschieden wie in der vergangenen Saison helfen uns nicht weiter“, weiß Möllers.

Durch die starken Aufsteiger ist die Qualität der Liga noch einmal gestiegen. Und eine erneute Zitterpartie bis zum letzten Spieltag wollen die Blau-Gelben auf jeden Fall vermeiden.

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