Fußball: Kreispokal Münster
Unschöne Erinnerungen an das letzte Pokaljahr

Bezirk Lüdinghausen -

Ein Déjà-vu bescherte die Auslosung der ersten Runde dem VfL Senden. Ligakonkurrent SV Herbern muss nach Amelsbüren. TuS Ascheberg, Davaria Davensberg und BW Ottmarsbocholt bekommen es ebenfalls mit Kreisligisten zu tun.

Samstag, 15.07.2017, 08:07 Uhr

VfL-Knipser Rabah Abed warf den A-Ligisten SV Rinkerode mit seinem Siegtreffer aus dem Kreispokal 2016/17. Nun läuft Landesligist Senden wieder beim SVR auf.
VfL-Knipser Rabah Abed warf den A-Ligisten SV Rinkerode mit seinem Siegtreffer aus dem Kreispokal 2016/17. Nun läuft Landesligist Senden wieder beim SVR auf. Foto: Christian Besse

An die dritte Runde des Fußball- Kreispokals 2016/17 hat Rainer Leifken nicht ganz so gute Erinnerungen. „Mit Ruhm haben wir uns damals nicht bekleckert“, blickt der Trainer des Landesligisten VfL Senden zurück. Immerhin: Beim A-Ligisten SV Rinkerode kam der klare Favorit noch mit einem blauen Auge davon. Lucas Morzonek glich die Führung der Gastgeber noch vor der Pause aus, Rabah Abed erzielte wenige Minuten vor dem Schlusspfiff den erlösenden Siegtreffer.

Die schon verblassenden Erinnerungen an diese Partie wurden jetzt wieder aufgefrischt. Denn die Auslosung der ersten Pokalrunde im Fußballkreis Münster 2017/18 bescherte dem VfL erneut den SV Rinkerode. Anstoß ist am 6. August (Sonntag) um 15 Uhr wieder beim A-Ligisten. Zumindest ist dieser Termin bisher vorgesehen. Doch die Sendener bemühen sich darum, die Partie auf den darauf folgenden Dienstag verlegen zu lassen. „Wir haben vorher ein schweres Turnier in Herbern“, meint Leifken in Bezug auf den Fuchs-Cup.

VfL-Ligakonkurrent SV Herbern muss zum Pokalauftakt zum B-Ligisten DJK GW Amelsbüren. Auch diese Partie steht für den 6. August um 15 Uhr auf dem Spielplan des Fußballkreises. „Gut ist, dass wir auf einer schönen Anlage spielen“, sagt SVH-Trainer Holger Möllers in Bezug auf den Amelsbürener Kunstrasen. „Wir haben auch schon im Hochsommer auf Asche gespielt.“ Allzu hoch hängen will der Landesliga-Coach die erste Pokalrunde bei den Grün-Weißen nicht, aber auch nicht allzu niedrig: „Wir sehen das Spiel als Teil der Vorbereitung, wir werden es schon ernsthaft angehen.“

Wenn wir komplett sind, können wir jede Mannschaft auf Kreisebene schlagen.

Davaren-Spielertrainer Masen Mahmoud

Den TuS Ascheberg erwartet zum Pokalauftakt ein Spiel auf Augenhöhe, zumindest auf dem Papier. Die Ascheberger sind in die Kreisliga A abgestiegen. Dort kickt auch der FC Münster 05, wenn auch in der Parallelstaffel A 1. TuS-Trainer Andrea Balderi, früher lange Jahre bei Münsteraner Vereinen an der Seitenlinie, kennt den FC sehr gut: „Das ist keine Mannschaft, die offensiv richtig stark ist, aber auch anderseits defensiv nicht schlecht ist. Wir fahren da ganz beruhigt hin.“ Anpfiff ist am 9. August (Mittwoch) um 19 Uhr in der Domstadt.

Die Davensberger Davaren gehen zeitgleich mit den Aschebergern als Favorit in ihre erste Pokalpartie der neuen Saison. Der A-Ligist gastiert beim B-Ligisten FC Mecklenbeck. „Wir wollen ganz klar in die nächste Runde einziehen“, sagt Davaria-Spielertrainer Masen Mahmoud. „Wenn wir komplett sind, können wir jede Mannschaft auf Kreisebene schlagen.“

Anders als die Davensberger hat deren bisheriger Ligakonkurrent BW Ottmarsbocholt den Klassenerhalt nicht geschafft. Ihr erstes Pflichtspiel nach dem Abstieg absolvieren die Blau-Weißen im Pokal, zeitgleich mit der Davaria. Die Ottmarsbocholter empfangen am 6. August um 15 Uhr die DJK BW Greven, die als Meister der Kreisliga B 1 in die A-Klasse aufgestiegen sind. „Wenn unsere Vorbereitungsphase so läuft, wie wir uns das vorstellen, könnte das ein Spiel auf Augenhöhe werden“, sagt BWO­Coach Michael Füstmann. „Es liegt vor allem daran, wie unsere Neuzugänge durchstarten.“

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