Fußball: Fuchs-Cup
Kritik an TuS Hiltrup nach 1:8 gegen Wolbeck

Herbern -

Der TuS Hiltrup hat sich beim Vorbereitungsturnier des SV Herbern nicht eben mit Ruhm bekleckert. Daran stört sich ein ehemaliger Spieler des Westfalenligisten. Trainer Carsten Winkler beteuert, die Südstädter hätten immer mit offenen Karten gespielt.

Montag, 31.07.2017, 21:07 Uhr

Kommunizierte frühzeitig die TuS-Entscheidung: Carsten Winkler.
Kommunizierte frühzeitig die TuS-Entscheidung: Carsten Winkler. Foto: oet

Tag eins des Fuchs-Cups war rundum gelungen. Das Wetter: Bombe, die Spiele: so torreich wie ansehnlich. Wenn es überhaupt etwas zu bekritteln gab am Sonntag, dann die Besucherresonanz (die mit Eingreifen der hiesigen Klubs deutlich zunehmen dürfte) und das Bild, das der TuS Hiltrup abgab. Lars Anfang, einst Spieler der Südstädter und heute sportlicher Leiter des VfL Wolbeck, fühlte sich bemüßigt, Gönner/Mitorganisator Hubert Fuchs eine E-Mail aus seinem Urlaubsdomizil in Südtirol mit folgendem Wortlaut zu schicken: „Hallo Hubert, was hat Hiltrup da für eine Band gestellt? Geht ja gar nicht. Hättest besser eine andere Truppe einladen können.“

Was passiert war? Die bedingt wettbewerbstaugliche TuS-„Band“ hatte vom VfL kräftig Haue bekommen. Wolbeck acht, Hiltrup eins. Der Westfalenligist hatte eine Mischung aus Reserve und dritter Mannschaft (Kreisliga A/C) geschickt, da die Erste zur gleichen Zeit das Finale um den Liba-Cup in Gievenbeck bestritt. Fuchs findet das „schade“, Hiltrups Coach Carsten Winkler betont indes, „dass wir frühzeitig kommuniziert hatten, die Erste im Falle des Erreichens der Endrunde in Gievenbeck auflaufen zu lassen. Zumal eine Weile gar nicht klar war, wann, wo oder gar ob der Fuchs-Cup überhaupt stattfindet.“ Der Ex-Davensberger verspricht aber, für die verbleibenden Gruppenpartien in Herbern die bestmögliche Mannschaft abzustellen. Eine neuerliche Kollision könnte es am Finaltag (6. August) geben, wenn der TuS im Kreispokal in Gimbte gefordert ist. „Da wollen und müssen wir weiterkommen“, stellt Hiltrups sportlicher Leiter Rolf Neuhaus klar.

Wolbecks Coach Luis Fetsch mag die Planungen der Südstädter „nicht bewerten“. Man könne das Ganze ja auch so betrachten: „Wir hatten einfach einen prima Tag. Auch so eine Truppe musst du erstmal auf die Weise abschießen.“

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5048264?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35330%2F
Münsteranerin mit Illustratoren-Preis ausgezeichnet
Frankfurter Buchmesse: Münsteranerin mit Illustratoren-Preis ausgezeichnet
Nachrichten-Ticker