Motorsport: Autocross
Autocross-Rennen fallen ins Wasser

Herbern -

Keine dröhnenden Motoren, dafür lange Gesichter in der Bauerschaft Arup. Wegen akuter Versumpfungsgefahr fiel das komplette Motosportwochenende des MSC Herbern buchstäblich ins Wasser. Zwei Wochen Vorbereitung: für die Katz’.

Sonntag, 20.08.2017, 16:08 Uhr

Nur die Traktoren wagten sich am Wochenende auf die Strecke, die Autos wären dagegen im Morast versunken – und wurden folglich erst gar nicht abgeladen.
Nur die Traktoren wagten sich am Wochenende auf die Strecke, die Autos wären dagegen im Morast versunken – und wurden folglich erst gar nicht abgeladen. Foto: Isabel Schütte

Keine herumfliegende Erde, kein Benzingeruch in der Luft und keine Motoren, die aufheulten: Das Autocross-Rennen des Motorsportclubs (MSC) Herbern in der Bauerschaft Arup wurde aufgrund des Dauerregens und der somit nicht befahrbaren Strecke abgesagt. „Wir sind natürlich alle superenttäuscht. Die ganze Arbeit, die wir in den vergangenen zwei Wochen mit der Veranstaltung hatten, war umsonst“, sagte Christian Overmeyer als Vorsitzender der Herberner Motorsportfreunde. Der Vorstand hatte die Entscheidung, das Rennen abzusagen, einstimmig getroffen.

Zunächst war nur von Samstag der Rede. Im Laufe des Tages entschied man sich aber, auch am Sonntag nichts stattfinden zu lassen. „Die Rennstrecke stand unter Wasser und die Autos hätten sich nur festgefahren. Rennen zu fahren war unter diesen Voraussetzungen nicht möglich. Wir haben alles versucht, aber am Ende hat die Vernunft gesiegt“, so der MSC-Chef.

Viele der angereisten Motorsportler waren schon am Samstag wieder abgereist, einige von ihnen ließen den Abend mit der Mallorca-Party im Festzelt ausklingen. Die Enttäuschung war bei allen riesengroß. Auch Petra Kipson aus Hamm bestätigte, dass sie so ein schlechtes Wetter wie das am Wochenende in Herbern in den vergangenen fünf Jahren nicht erlebt hat. Mit ihrem Eiswagen stand sie auch jetzt wieder an der Rennstrecke. „Ganze 26 Euro habe ich am Samstag eingenommen. Das war mal nix.“ Kippler nahm es aber sportlich und lobte die Gastfreundschaft des MSC, der immer zur Stelle war, wenn Hilfe benötigt wurde.

Wir sind alle enttäuscht, aber die Entscheidung war richtig.

Karsten Wesp, MSC Herbern

Auch das Team Wesp kam zum Silberjubiläum in Herbern nicht zum Einsatz. „Wir sind enttäuscht – wie alle, die sich auf dieses Wochenende gefreut haben. Aber es hätte nichts gebracht, deshalb war die Entscheidung die richtige“, sagte Karsten Wesp am Samstagabend.

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