Reiten: Kreisvierkampf Coesfeld
Die Reiter müssen springen

Ascheberg/Lüdinghausen -

Springen müssen die Teilnehmer am Vierkampf des KRV Coesfeld. Und das nicht nur im Wortsinne im Stangenwald. Die Reitdisziplinen gehen am Sonntag beim RV St. Hubertus Ascheberg über die Bühne. Die 24 Stunden davor haben die Pferde noch Ruhepause, nicht aber die Reiter.

Donnerstag, 09.11.2017, 09:11 Uhr

Titelverteidiger ist der RV Lüdinghausen in der Klasse E. In Dülmen-Rorup holte sich die Mannschaft von Eva Resing (r.) im November 2016 den Pokal. Siegerin in der Einzelwertung wurde damals Amelie Tönnissen (2.v.r.).
Titelverteidiger ist der RV Lüdinghausen in der Klasse E. In Dülmen-Rorup holte sich die Mannschaft von Eva Resing (r.) im November 2016 den Pokal. Siegerin in der Einzelwertung wurde damals Amelie Tönnissen (2.v.r.). Foto: Brigitte Arends

Springen müssen in diesem Jahr die Teilnehmer am Vierkampf des Kreisreiterverbandes (KRV) Coesfeld. Und das nicht nur im Wortsinne im Stangenwald. Die Wettkämpfe finden in diesem Jahr an zwei Orten statt. Die Reitdisziplinen gehen am kommenden Sonntag beim Ausrichter RV St. Hubertus Ascheberg am Windmühlenweg über die Bühne – ab 9 Uhr die Dressur, vier Stunden später beginnt das Springen. Die 24 Stunden davor haben die Pferde noch Ruhepause. Am Samstag um 10 Uhr fällt der Startschuss zum Laufen am Klutensee-Bad in Lüdinghausen – die Jungen laufen 1000 Meter, die Mädchen 800. Drei Stunden später geht‘s dann im Bad selbst ins kühle Nass. Alle Teilnehmer schwimmen über 50 Meter.

Die Suche nach einem Hallenbad war nicht einfach. Da es in Ascheberg selbst keines gibt, musste sich Ausrichter RV St. Hubertus umsehen. „Das Schwimmbad in Herbern ist für den Kreis-Vierkampf definitiv zu klein, und im Bad der Finanzhochschule Nordkirchen sind mittlerweile Flüchtlinge untergebracht“, sagt Dagmar Oesteroth , Geschäftsführerin des Vereins und neben Jugendwartin Heike Zobel von Ascheberger Seite federführend verantwortlich für das zweitägige Turnier.

Alle sind hochmotiviert, vor allem die Kleinen wollen richtig angreifen.

Dagmar Oesteroth vom RV St. Hubertus Ascheberg

Im vergangenen Jahr gingen die Ascheberger beim Vierkampf in Dülmen-Rorup leer aus, was die Platzierungsschleifen in den beiden Klassen A und E angeht. Das Selbstbewusstsein der jetzigen Gastgeber mindert das aber nicht. Im Gegenteil: „Alle sind hochmotiviert, vor allem die Kleinen wollen richtig angreifen“, sagt Oesteroth.

Titelverteidiger in der Klasse E ist der RV Lüdinghausen, der 2016 mit seiner zweiten Mannschaft gewann und mit Amelie Tönnissen auch in der Einzelwertung die Siegerschleife holte. Zweiter des Teamwettbewerbs wurde damals der RV Senden, dessen Reiterin Pia Heeren Zweite auch in der Einzelwertung wurde. Auch in der Klasse A spiegelten die Plätze eins und zwei die Ergebnisse in der Mannschaftswertung wider – Erste wurde Shona Benner vom RV Billerbeck, Zweiter Christoph Vornholz vom RV Lüdinghausen.

Dritter im Teamwettbewerb war in Dülmen-Rorup der RV Seppenrade geworden, der auch diesmal wieder in beiden Klassen „in die bunten Schleifen kommen“ will, so Schwimmtrainerin Sabine Mevenkamp – im vergangenen Jahr hatten die Rosendorf-Reiter es auch in der E-Klasse als Fünfter noch in die Platzierung geschafft. In den beiden Reitdisziplinen Dressur und Springen coacht Hubert Schürhoff, beim Laufen werden die Seppenrader von Rolf Glaesler und Michael Tüns unter die Fittiche genommen.

Wie viele Mannschaften sich jeweils auf die beiden Klassen verteilen, ist noch unklar, Meldeschluss für den Kreisvierkampf ist erst am heutigen Donnerstag um 22 Uhr. Die bisherige Resonanz sei aber ausgesprochen positiv, so Marlies Brinkmann vom KRV Coesfeld. „111 Nennungen sind bisher eingegangen. Das ist ein wirklich gutes Ergebnis. Im vergangenen Jahr hatten wir etwas über 90 Teilnehmer.“ Und das Ende der Fahnenstange ist ja noch nicht erreicht.

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