Fußball: Landesliga 4
Möllers bleibt SVH-Coach

Herbern -

Der SV Herbern steht als Vierter so gut da wie lange nicht. Dass man an der Werner Straße auch 2017/18 auf das Trainergespann Holger Möllers/Jens Kalpein setzt, hat aber noch einen weiteren Grund.

Mittwoch, 03.01.2018, 18:01 Uhr

Bilden auch 2017/18 eine Einheit beim SVH: Holger Möllers (r.) und Jens Kalpein.
Bilden auch 2017/18 eine Einheit beim SVH: Holger Möllers (r.) und Jens Kalpein. Foto: chrb

Was sich im politischen Berlin über Monate hinzieht, ist in Herbern eine Sache von Minuten. Dann waren die Sondierungsgespräche zwischen dem sportlichen Leiter des SV Herbern, Frank Heidemann , und Holger Möllers sowie Jens Kalpein erfolgreich beendet. Der Chefcoach geht im Sommer in seine dritte Spielzeit an der Werner Straße, sein Co-Trainer in die zweite. Beide hatten zuvor bereits beim damaligen Bezirksligisten TuS Ascheberg vertrauensvoll zusammengearbeitet.

Groß überraschen dürfte die blitzschnelle Einigung niemanden. Beide Seiten wissen, was sie aneinander haben. Heidemann kennt kaum einen Trainer, „der junge Leute so erkennbar weiterbringt wie Holger“. Möllers schätzt an der Vereinsführung, „dass sie ein westfalenligareifes Umfeld bereitstellt“. Was der 46-Jährige nicht als unmittelbare Kampfansage an die Landesliga-Konkurrenz missverstanden wissen will. Ein Aufstieg schon im Sommer käme womöglich auch zu früh für sein im Schnitt extrem junges Team. Aber: „In der Truppe steckt so viel Potenzial, dass mittelfristig die nächsthöhere Spielklasse schon ein Ziel ist.“

Nun hofft Möllers, dass möglichst viele aktuelle Spieler diesen gemeinsamen Weg weiter mit Kalpein und ihm beschreiten. Die ersten Gespräche würden mit Trainingsbeginn in der kommenden Woche geführt. Aber auch eigene A-Jugendliche wie Patrick Sobbe und Colin Lachowicz, Spieler aus der zweiten Mannschaft – etwa der derzeit verletzte Top-Stürmer Lars Bußkamp – sowie mögliche externe Zugänge würden bei der Kaderplanung 2017/18 berücksichtigt, so Coach und sportlicher Leiter unisono.

Bassauer zurück zur SGS

Bereits zur Rückrunde rücken aus der Reserve Luis Krampe und Carlo Bentrup auf. Herbern verlassen haben Dennis Närdemann und Nikita Bassauer, der sich seinem Heimatverein SG Sendenhorst anschließt. Allerdings mit der Option, im Sommer zurückzukehren, wie Möllers betont. Beim B-Liga-Schlusslicht SVH 3 löst Daniel Heitmann Michael Vorspohl als Trainer ab.

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