Fußball: Davertpokal
Lokalmatador TuS Ascheberg lässt es krachen

Ascheberg -

Der TuS Ascheberg und der FC Nordkirchen waren die großen Gewinner des zweiten Vorrundentages. Alles andere als schön begann das Turnier für den SV Herbern 2 und BW Ottmarsbocholt.

Sonntag, 07.01.2018, 15:01 Uhr

Uneins: Ottmarsbocholts Hannes Arnschink (l.), sein Grevener Gegenspieler und Schiri Christian Arends.
Uneins: Ottmarsbocholts Hannes Arnschink (l.), sein Grevener Gegenspieler und Schiri Christian Arends. Foto: Christian Besse

Der TuS Ascheberg und der FC Nordkirchen waren die großen Gewinner des zweiten Vorrundentages beim Davertpokal. Beide Mannschaften setzten sich in ihren Gruppen ohne Verlustpunkt durch. Auch der Werner SC und Greven 09 schafften den Sprung in die Zwischenrunde am Sonntag. Der SV Herbern 2 und BW Ottmarsbocholt mussten sich jedoch am Samstag vom Turnier verabschieden, ebenso wie der SV Bösensell und GS Cappenberg.

Der Gruppensieg des FCN war keine große Überraschung – die Schlosskicker waren als Bezirksligist neben Greven 09 die klassenhöchste Mannschaft in ihrer Gruppe. Anders sah das in der Gruppe B beim Lokalmatador TuS Ascheberg aus. Der A-Ligist bekam es mit dem Landesligisten Werner SC und dem eigenen Ligakonkurrenten SV Bösensell zu tun, der als Aufstiegsaspirant aber gegen den TuS favorisiert war. Auch GS Cappenberg spielt in der Kreisliga A 2 Unna/Hamm eine ambitionierte Rolle. Doch die Ascheberger waren völlig unbeeindruckt. Mit einem 2:1 über den WSC setzte der TuS ein erstes ganz dickes Ausrufezeichen. Dann schlug das Balderi-Team Cappenberg mit 4:1, um in der letzten Partie die Bösenseller mit 5:1 vom Parkett zu fegen.

Alles andere als schön begann das Turnier für A-Ligist Herbern 2 und B-Ligist Ottmarsbocholt. Die SVH-Zweite verlor 1:8 gegen Greven, BWO 1:6 gegen Nordkirchen. Das direkte Duell gegen BWO gewann Herbern 2 mit 3:2. Obwohl praktisch schon draußen, besiegte Ottmarsbocholt Greven fast schon sensationell mit 5:4. Dadurch hätte Herbern 2 ein Remis gegen Nordkirchen zum Weiterkommen gereicht, doch der Außenseiter verlor mit 1:5.

„Als Mitausrichter ist das Ausscheiden ein bisschen ärgerlich, aber auch kein Beinbruch“, so SVH-Trainer Björn Christ. Auch BWO-Trainer Michael Füstmann war mit sich und seinem Team im Reinen. „Die Aufgabe war, uns gut zu verkaufen. Und am Ende haben die Jungs ja noch einmal richtig Gas gegeben.“

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