Fußball: Kreisliga A 2 Münster
Die wundersame Wandlung des SV Davaria Davensberg

Davensberg -

Davaria Davensberg hat einen Lauf. Jahresübergreifend gelangen dem A-Ligisten zuletzt drei Siege. Spielertrainer Masen Mahmoud kennt die Gründe.

Freitag, 16.03.2018, 19:03 Uhr

Serientäter (v.l.): Mike Raed, Christopher Merten, Masen Mahmoud und Mahmoud Mahmoud. Serientäter (v.l.): Mike Raed, Christopher Merten, Masen Mahmoud und Mahmoud Mahmoud. 
Serientäter (v.l.): Mike Raed, Christopher Merten, Masen Mahmoud und Mahmoud Mahmoud. Serientäter (v.l.): Mike Raed, Christopher Merten, Masen Mahmoud und Mahmoud Mahmoud.  Foto: flo

Letztens in Seppenrade: Fußball-A-Ligist Davaria Davensberg bestreitet sein einziges Vorbereitungsmatch und wird vom klassentieferen SV Fortuna mit 5:1 verhauen. Oh, oh. Wieder so eine trübe Rückrunde wie 2016/17? Der endgültige Absturz der einst so stolzen Davaren in die sportliche Bedeutungslosigkeit namens Kreisliga B? Mitnichten. Es folgte die wundersame Wandlung der Elf von Spielertrainer Masen Mahmoud. Dem 2:0 über Altenberge 2 ließ Davensberg am Mittwoch ein 3:1 in Hohenholte folgen. Bloß: Wie machen die das?

Leidenschaft und Können machen mangelnde Fitness wett

„Es stimmt schon, die Vorbereitung war katastrophal“, räumt der spielende Coach ein. Im heimischen Waldstadion habe seine Mannschaft aufgrund der schlechten Witterung so gut wie gar nicht trainieren können. Mal eine Einheit auf Kunstrasen in Ottmarsbocholt, mal der Gang in die Soccerhalle. Das war’s. Der Fitnesszustand der Mannschaft? Ausbaufähig. Die körperlichen Defizite mache das Team auf zweierlei Art wett: „Erstens mit viel Leidenschaft, zweitens mit fußballerischem Können. Wir haben halt Leute wie Anas Lotfi in unseren Reihen, die an guten Tagen den Unterschied machen.“ Dazu mit Rassam Hassanzadeh Ashrafi (drei Treffer in den jüngsten zwei Begegnungen) einen Mann in Torlaune.

Situation gefährlicher als 2016/17

Laut Mahmoud ein weiterer Unterschied zur Situation vor zwölf Monaten: „So ärgerlich die Niederlagenserie damals war: Wir wussten ja, dass sie folgenlos bleiben würde, da mit BWO und dem ESV Münster zwei Teams weit hinter uns lagen. Diesmal ist es anders. Die Mannschaften, die unten stehen, punkten ohne Ende.“

Deshalb gebe es trotz der zwei Siege – drei, rechnet man den Sensationserfolg vor der Winterpause über Spitzenreiter Bösensell hinzu – keinen Grund, sich zurückzulehnen: „Ganz wichtig wird die englische Woche um Ostern rum sein.“ Gern wollen die nahezu vollzähligen Davaren (allein der Einsatz von Farok Atalan ist fraglich) auch am Sonntag, 13 Uhr, aus Hiltrup Zählbares mitnehmen. Wenngleich der Coach die TuS-Reserve als „bärenstark“ erachtet. Unter die Lupe genommen hat Mahmoud die mit drei, vier Mann aus dem Westfalenligakader verstärkten Südstädter bei deren 3:2-Sieg am Donnerstag über Meister Albachten.

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