Fußball: Kreisliga A 2 Münster
TuS Ascheberg revanchiert sich beim SV Herbern 2

Herbern -

Mit 0:4 hatte der TuS Ascheberg in der Hinrunde das Gemeindederby gegen den SV Herbern 2 verloren. Dafür revanchierten sich die Grün-Schwarzen nun und entführten alle drei Punkte aus der Nachbarschaft. Für den klaren und mehr als verdienten Erfolg gab es vor allem zwei Gründe.

Sonntag, 06.05.2018, 20:05 Uhr

Die Ascheberger Henrik Wiggermann (l.) und Vincent Sabe nehmen Julian Hölscher in die Zange, im Hintergrund beobachtet TuS-Spieler Steffen Klüsener die Szene.
Die Ascheberger Henrik Wiggermann (l.) und Vincent Sabe nehmen Julian Hölscher in die Zange, im Hintergrund beobachtet TuS-Spieler Steffen Klüsener die Szene. Foto: Christian Besse

Mit 0:4 hatte A-Ligist TuS Ascheberg in der Hinrunde das Gemeindederby auf eigenem Platz gegen den SV Herbern 2 verloren. Dafür revanchierten sich die Grün-Schwarzen am Sonntag: Mit einem 3:0 (3:0)-Sieg auf dem Kunstrasen des SVH entführten sie alle drei Punkte aus der Nachbarschaft – wichtige Zähler für den Klassenerhalt.

Für den klaren und mehr als verdienten Erfolg gab es vor allem zwei Gründe: Zum einen die Sturm- und Drangphase der Gäste in den ersten 20 Minuten, nach denen die Partie praktisch schon entschieden war, und die personelle Verfassung der in der Offensive viel zu zahmen Herberner. Diese mussten auf sechs Stammkräfte verzichten, allein vier unterstützte die SVH-Dritte (B-Liga) im Abstiegskampf.

Dennis Heinrich zog das Leder nach einem langen Ball auf die linke Seite unhaltbar ins lange Eck – 0:1. Nur eine Minute später zögerte Herberns Keeper Manuel Stapel mit seinem Abschlag zu lange und schoss das Leder an das ausgefahrene Bein des angelaufenen Florian Zahlten – 0:2. Dann wurde Heinrich nach einer Zahlten-Flanke im Strafraum gefoult, und Lennart Heubrock verwandelte vom Elferpunkt – 0:3. Noch vor der Pause verfehlten Zahlten (26.), Heinrich (30.) und Vincent Sabe (37.) das Tor oder scheiterten an Adamek-Ersatz Stapel.

Zwei Minuten nach der Pause wehrte TuS-Keeper Tobias Kofoth einen 25-Meter-Freistoß von Stefan Ro­ters ab, es war die brenzligste Situation für die Gäste in den gesamten 90 Minuten. Die aber selbst vorne nicht mehr knipsten: Heinrich (55./75.) und Klüsener (77.) hatten das 0:4 auf dem Fuß, – ebenso wie Dominik Heubrock, der in der 78. Minute die Latte traf.

SVH 2: Stapel – Eickholt, Havers, K. Höring, Schwertmann – Roters, Kortendick, Neuhaus, Kruckenbaum – Bentrup, Heidicker. TuS: Kofoth – Heitbaum, Tüns, Vester – de Sousa (88. Sandhowe), Klüsener (82. Roberg), Sabe, Wiggermann, Zahlten (75. D. Heubrock), Heinrich, L. Heubrock. Tore: 0:1 Heinrich (10.), 0:2 Zahlten (11.), 0:3 L. Heubrock (20./FE). Beste Spieler: Bentrup/ Zahlten, Sabe, Heitbaum, Klüsener.

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