Fußball: Kreisliga A1 Münster
SV Herbern 2 hat bei Wacker Mecklenbeck das Glück nicht auf seiner Seite

Herbern -

Schlecht gespielt hatten sie nicht. Dass die Reserve des SV Herbern im A-Liga-Spiel bei Wacker Mecklenbeck leer ausging, lag eher daran, dass sie nicht gerade das Glück auf ihrer Seite hatte. Mit den Gegentoren durften die Gäste jedenfalls hadern.

Freitag, 31.08.2018, 19:28 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 26.08.2018, 18:42 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 31.08.2018, 19:28 Uhr
Zählte zu Herberns Besten in Mecklenbeck: Carlo Bentrup (r.).
Zählte zu Herberns Besten in Mecklenbeck: Carlo Bentrup (r.). Foto: Oetz

Es war eines dieser Spiele, in denen man sich noch so bemühen kann – irgendwann schwant einem, dass es vergeblich sein wird. A-Ligist SV Herbern 2 machte diese Erfahrung zum Saisonstart bei Wacker Mecklenbeck . „Wir hätten heute noch sieben Stunden spielen können – irgendein Fuß des Gegners wäre wohl immer noch dazwischen gewesen“, sagte Co-Trainer Tobias Temmann , der den verhinderten Chefcoach Christian Adamek vertrat, nach der 0:2 (0:0)-Niederlage.

Elias Heidicker trifft die Latte

Elias Heidicker hatte in der ersten Halbzeit die beste Chance für die Gäste, als er nach einer Ecke per Kopf die Latte traf (20.). Die Mecklenbecker wiederum fuhren drei gefährliche Konter, bei denen die SVH-Abwehr letztlich aber die Situation unter Kontrolle brachte. Ansonsten blieb es bis zur Pause ereignisarm. „Man merkte beiden Teams die Nervosität an. Niemand wollte im ersten Spiel einen Fehler machen“, sagte Temmann.

Zwei Gegentore binnen sechs Minuten

Zwei starke Aktionen von Wacker binnen sechs Minuten brachten nach dem Seitenwechsel die Entscheidung. Beim 1:0, das Martin Kleinberns im Strafraum aus der Drehung erzielte (54.), hätte man aber auch auf Stürmerfoul entscheiden können. Und beim 2:0 durch Jan Hoffmann nach einem Konter (60.) wäre ein Abseitspfiff keine Überraschung gewesen. Danach zogen sich die Gastgeber weit zurück. Herbern hatte „gefühlt 80 Prozent Ballbesitz“, so Temmann. Aber an einem Tag wie diesem brachte das eben herzlich wenig.

SVH 2: Adamek – Närdemann, Dubicki (72. Lübke), Klüsener, Bergmann – Pinnekämper, Heidicker – Bußkamp (63. Seiler), Kortendick – Ritz, Bentrup. Tore: 1:0 Kleinberns (54.), 2:0 Hoffmann (60.). Beste Spieler: Bentrup, Heidicker, Närdemann.

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