Fußball: Kreisliga A 2 Münster
Kampfstark gegen ausgeruht – TuS Ascheberg empfängt SV Herbern 2

Ascheberg -

Der TuS Ascheberg hat am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit die U 23 des SV Herbern zu Gast. Die Gastgeber haben ein paar Personalsorgen, die Gäste ein ganz anderes Problem.

Montag, 01.10.2018, 19:37 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 01.10.2018, 19:32 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 01.10.2018, 19:37 Uhr
Wieder vereint an der Linie: TuS-Coach Martin Ritz (l.) und Co-Trainer Markus Mersmann.
Wieder vereint an der Linie: TuS-Coach Martin Ritz (l.) und Co-Trainer Markus Mersmann. Foto: flo

Das Fußball-A-Liga-Ortsderby zwischen dem TuS Ascheberg und dem SV Herbern 2 steigt bereits am heutigen Dienstag um 19 Uhr, unter Flutlicht, an der Nordkirchener Straße. Womöglich noch ein tiefer Boden: Für die kampfstarken Gastgeber dürfte das der passendere Rahmen sein – man denke nur an das erste Saisonspiel gegen Meister Bösensell zurück, den die Gastgeber am Rande einer Niederlage hatten.

Hartwig für zwei Spiele gesperrt

Sieht auch TuS-Co-Trainer Markus Mersmann so, der zuletzt seinen bis Montagabend urlaubenden Chef Martin Ritz vertrat: „Das dürfte ein ähnliches Spiel werden wie gegen Mecklenbeck am Sonntag.“ Den Wackeranern, ähnlich spielstark wie Herberns Reserve, trotzten die Ascheberger ein 2:2 ab. Allerdings habe die Partie reichlich Kraft gekostet. Hinzu kommt, dass Innenverteidiger Marcel Hartwig, der gegen Wacker Rot sah, für zwei Spiele gesperrt ist und Mirko Schwipp sowie Linus Wandzioch im Urlaub weilen. Angeschlagen sind Jannik Senne und Johannes Sandhowe.

Besser sieht es personell bei den ausgeruhten Herbernern (spielfreier Sonntag) aus. Der U 23-Kader ist komplett, Co-Trainer Tobias Temmann rechnet zudem mit ein, zwei Leihgaben aus dem Landesliga-Team. Ein Spaziergang werde das Nachbarschaftsduell trotzdem keinesfalls: „Es ist ja kein Geheimnis, dass wir uns – siehe Schapdetten – ungemein schwer damit tun, das Spiel zu machen.“ Das 2:5 beim Aufsteiger – nach 2:0-Pausenführung – habe zudem offenbart, „dass wir uns auch mal mit einem knappen, schmutzigen Sieg begnügen müssen und nicht weiter alles nach vorn werfen“.

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