Rettungsschwimmen: Klub-WM
Andrea Eling schwimmt zu Bronze

Herbern -

„Es war schön, im Heimatland der Lifesaver anzutreten“, sagt DLRG-Schwimmerin Andrea Eling aus Herbern. Zu den allgemeinen Eindrücken kamen die sportlichen Erfolge der 17-Jährigen – mit der Staffel und als Einzelschwimmerin.

Freitag, 07.12.2018, 19:30 Uhr
Kaum fassen konnte die Juniorinnenstaffel der DLRG Halle-Saalekreis ihren dritten Platz beim Puppenschleppen. Zweite von links: die Herbernerin Andrea Eling.
Kaum fassen konnte die Juniorinnenstaffel der DLRG Halle-Saalekreis ihren dritten Platz beim Puppenschleppen. Zweite von links: die Herbernerin Andrea Eling. Foto: DLRG

„Es war schön, im Heimatland der Lifesaver anzutreten.“ Die Lifesaver – das sind die Rettungsschwimmer in Australien. Und dort, genauer gesagt in Adelaide, nahm die Herbernerin An­drea Eling mit der DLRG Halle-Saalekreis, der sie seit 2017 angehört, erstmals an den Vereinsweltmeisterschaften der „Lebensretter“ teil.

Und das sehr erfolgreich. Mit der Juniorinnen-Staffel ihrer DLRG holte die 17-Jährige Bronze in der Disziplin Puppenschleppen. „Nein, auf keinen Fall“, antwortet die Herbernerin auf die Frage, ob ihre Mannschaft mit diesem Erfolg vorher gerechnet hätte. „Wir waren auch im Vergleich mit unserer Konkurrenz noch sehr jung und das Feld auch sonst stark.“

An einer zweiten Bronzemedaille schrammte der Nachwuchs der DLRG Halle-Saalekreis nur knapp vorbei. In der Gurtretterstaffel reichte es am Ende „nur“ zu Platz vier. „Das war ärgerlich, aber unsere Leistung an sich war gut“, so Eling. Die Gesamtbilanz der Juniorinnenstaffel kann sich so oder so sehen lassen: Vier Mal trat sie in Adelaide an, vier Mal erreichte sie das Finale.

Es war schön, im Heimatland der Lifesaver anzutreten.

DLRG-Schwimmerin Andrea Eling

Auch als Einzelschwimmerin schwamm Andrea Eling ganz vorn mit – vielmehr sie lief: Beim Beach-Sprint über 90 Meter kam sie am Strand von Adelaide ins B-Finale und wurde dort Vierte. Ein stolzer Erfolg, denn: „Die Gegnerinnen waren fast durchweg Australierinnen mit Leichtathletik-Erfahrung.“ Mit ihrem zwölften Platz im Gesamtklassement war Eling die beste Europäerin des Wettbewerbs.

13. wurde sie in der Disziplin Beach-Flags. Hier starten die Teilnehmer aus der Bauchlage heraus und müssen zu einer in einer Entfernung von 20 Metern entfernten Reihe von Stäben sprinten, um sich dort einen herauszugreifen. Dabei gibt es in jedem Durchgang weniger Stäbe als Sportler – „Reise nach Jerusalem“ auf dem Strand.

Ebenfalls für die DLRG Halle-Saalekreis war Kim Sicking in Südaustralien am Start – allerdings nicht bei den Juniorinnen, sondern in der offenen Klasse. Dort wurde die Dülmenerin, die eigentlich der DLRG Herbern angehört, Neunte mit der Gurtretterstaffel und schwamm dabei persönliche Bestzeit.

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