Fußball: Kreisliga A 2 Münster
SV Herbern 2 hat im Ortsderby gegen TuS Ascheberg nichts zu verschenken

Herbern -

Am Sonntag, 15.15 Uhr, hat die U 23 des SV Herbern den TuS Ascheberg zu Gast. Für einen Blau-Gelben, Patrick Ritz, ist es ein ganz besonderes Match – nicht nur weil Papa Martin den TuS coacht.

Freitag, 07.12.2018, 19:29 Uhr
Freut sich auf das Familienduell am Sonntag: SVH 2-Allrounder Patrick Ritz (r.).
Freut sich auf das Familienduell am Sonntag: SVH 2-Allrounder Patrick Ritz (r.). Foto: red

Ascheberg hat die Punkte nötiger als Herbern. Können Sie – um des Familienfriedens willen – im Derby ein wenig zurückstecken?

Ritz: Natürlich nicht (lacht). Zumal wir die drei Punkte auch ganz gut gebrauchen könnten.

Das Hinspiel hat Ihr Team 3:1 gewonnen, Sie aber schmorten 65 Minuten auf der Bank. Wird es diesmal ein Startelfeinsatz?

Ritz: Da ich die vergangenen beiden Spiele von Beginn an bestritten habe, gehe ich einfach mal davon aus. Aus meiner Sicht gibt es wenig Gründe, die Formation zu ändern.

Mit der bisherigen Ausbeute der SVH-Reserve sind Sie vermutlich nicht zufrieden.

Ritz: Das geht uns allen so. Wobei man nicht vergessen darf, dass wir im Sommer einige Stützen verloren haben. Und: Ich denke, wir kriegen die Kurve allmählich.

Den Aschebergern war dagegen von Beginn an klar, dass es nur ums sportliche Überleben geht.

Ritz: So gut kenne ich mich beim TuS nicht aus. Aber ich weiß, dass deren erste Mannschaft einen noch viel größeren Aderlass zu verkraften hatte als wir.

Sie haben unter Ihrem Vater in Capelle gespielt. Er und SVH-Coach Christian Adamek sind ziemlich unterschiedliche Typen.

Ritz: Kann man so sagen (schmunzelt).

Ihr jetziger Trainer hat eine eher ruhige Art, Ihr ehemaliger explodiert auch mal. Wen haben Sie, als Fußballer, lieber?

Ritz: Schwer zu beantworten. Wichtiger als das Auftreten am Rand ist doch die sportliche Kompetenz. Und die haben beide.

Was für ein Match erwarten Sie am Sonntag?

Ritz: Ein ziemlich offenes. Ascheberg dürfte alles raushauen. Nehmen wir diesen Kampf nicht an, nutzen uns auch die spielerischen Vorteile und der heimische Kunstrasen wenig.

Ihr Tipp?

Ritz: Den verkneife ich mir besser. Bei so was liege ich grundsätzlich daneben.

Einstellung zählt

erwartet ein gänzlich anderes Match als das zuletzt gegen Hiltrup, das Herberns U 23 mit 3:0 gewann: „Der Gegner hatte etliche Westfalenligaspieler dabei, das kam uns entgegen.“ Dass Ascheberg seit Mitte September nicht mehr gewonnen hat, mache die Sache indes keinesfalls einfacher: „Kein Team will das erste sein, das nach so einer Serie gegen den TuS verliert.“ Verzichten müssen die Hausherren auf Elias Heidicker, Marco Böcker und Fabian Gottschlich (alle verletzt). Jan Dubicki ist angeschlagen. erwartet nach der „Vollkatastrophe“ in Warendorf eine Reaktion. Klar könne man beim Letzten verlieren, „aber die Einstellung ging gar nicht“. Das Beste an der Partie am Sonntag? „Dass wir nur sechs Kilometer fahren müssen.“ Sollte es seinen Schützlingen freilich gelingen, „Herbern die Lust am Fußball zu nehmen“, gebe es vielleicht doch noch eine vorgezogene Bescherung. Nur Innenverteidiger Marcel Hartwig (verletzt) verpasst das Ortsderby.

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