Fußball: 33. Davertpokal
Davertpokal hochwertig, aber kein Selbstläufer – einige Absagen

Ascheberg -

Um die sportliche Qualität in Ascheberg muss niemand fürchten. Dafür sorgen allein die Landesligisten SV Herbern, VfL Senden und Münster 08. Aber nicht jeder Verein hat Lust auf den traditionsreichen Budenzauber.

Dienstag, 18.12.2018, 18:56 Uhr aktualisiert: 18.12.2018, 19:00 Uhr
Der VfL Senden musste zuletzt vier Mal in Folge mit Rang zwei vorliebnehmen. In dieser Szene aus dem Finale 2018 scheitert VfL-Torjäger Rabah Abed an Herberns Keeper Robert Mikulic. Für die Blau-Gelben war es bereits der neunte Triumph beim Davertpokal.
Der VfL Senden musste zuletzt vier Mal in Folge mit Rang zwei vorliebnehmen. In dieser Szene aus dem Finale 2018 scheitert VfL-Torjäger Rabah Abed an Herberns Keeper Robert Mikulic. Für die Blau-Gelben war es bereits der neunte Triumph beim Davertpokal. Foto: flo

Dass der Davertpokal Strahlkraft besitzt, ist unbestritten. Immer wieder folgen Teams, auch höherklassige, aus dem Raum Münster der Einladung des jeweiligen Ausrichters. Trotzdem werde es von Jahr zu Jahr schwieriger, 16 Teams zusammenzubekommen, klagt Uwe Eickholt . Dem einen passe der frühe Termin – gekickt wird vom 4. bis zum 6. Januar – nicht, da die Rückrundenvorbereitung erst Mitte des Monats beginnt. Der andere sorge sich um die Gesundheit seiner Spieler. Und der dritte räumt freimütig ein, schlicht nicht konkurrenzfähig zu sein. Der SV Südkirchen etwa, an sich Stammgast an der Nordkirchener Straße, denkt nur ungern an Anfang 2018 zurück, als der B-Ligist in allen drei Gruppenspielen unter die Räder kam.

Premierengast SVH 3

Deshalb musste der Geschäftsführer des SV Davaria Davensberg (mit der Durchführung der 33. Auflage des von den WN präsentierten Hallenspektakels betraut) reichlich Klinken putzen und hat – ein Novum in der 32-jährigen Turniergeschichte – gar eine dritte Mannschaft, die des SV Herbern, verpflichtet.

Um die sportliche Qualität des Indoor-Kicks muss dennoch niemand fürchten. Dafür sorgen allein schon die drei Landesligisten: Titelverteidiger SV Herbern, Vorjahresfinalist VfL Senden und der im Budenzauber traditionell versierte SC Münster 08. Auch den FC Nordkirchen zählt Eickholt zum Favoritenkreis. Nicht zu vergessen die eigene erste Mannschaft (Rekordsieger mit bis dato zehn Erfolgen) um Edeltechniker Anas Lotfi: „Zumindest müssen wir die Vorrunde überstehen, um am Sonntag noch mit von der Partie zu sein.“

Die Gruppen A und B werden wie gehabt am Freitag ab 17.30 Uhr ausgetragen, tags darauf, 14 Uhr, folgen die Gruppen C und D. Der jeweils Erste und Zweite qualifiziert sich für die Zwischenrunde (Sonntag, ab 13 Uhr). Die Halbfinals stehen um 17.15 Uhr an, das Endspiel wird um 18.55 Uhr ausgetragen.

Die Teilnehmer

Gruppe A: Union Lüdinghausen (BZL), SV Herbern (LL), Conc. Albachten (KLA), SG Selm (KLB); Gruppe B: TuS Ascheberg (KLA), BW Ottmarsbocholt (KLB), Marathon Münster (KLB), SC Münster 08 (LL); Gruppe C: Davaria Davensberg (KLA), GW Amelsbüren 2 (KLC), VfL Senden (LL), SV Herbern 3 (KL B); Gruppe D: SV Herbern 2 (KLA), Davaria Davensberg 2, FC Nordkirchen (BZL), GW Amelsbüren (KLB).

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