Fußball: HKM Ahaus/Coesfeld
Fortuna Seppenrade weiter, Union Lüdinghausen überrascht

Bezirk Lüdinghausen -

Der SV Fortuna Seppenrade hat bei der Hallen-Kreismeisterschaft die Endrunde erreicht, Union Lüdinghausen nicht. Enttäuscht war im Lager der Schwarz-Roten trotzdem niemand.

Montag, 21.01.2019, 18:57 Uhr aktualisiert: 21.01.2019, 19:01 Uhr
Auch wenn es im Spiel zwischen Seppenrade (r.: Anna Tüns) und Union (am Ball: Katharina Wisse) um nichts mehr ging: Geknistert hat es im ewig jungen Duell durchaus.
Auch wenn es im Spiel zwischen Seppenrade (r.: Anna Tüns) und Union (am Ball: Katharina Wisse) um nichts mehr ging: Geknistert hat es im ewig jungen Duell durchaus. Foto: red

Fortuna Seppenrade steht in der Endrunde um die Hallenkreismeisterschaft (HKM) am kommenden Sonntag in Ahaus. Dem Team von Gilbert Oesteroth langte ein dritter Platz beim Vorturnier in Coesfeld fürs Weiterkommen.

Dafür, dass der Bezirksligist mit Spielerinnen aus der Zweiten und der U 17 angetreten sei, könne sich das Abschneiden absolut sehen lassen, findet der Coach. Insbesondere den Landesligisten GW Nottuln (2:4) und SG Coesfeld (2:2) – beide begleiten die Schwarz-Gelben nach Ahaus – habe sein Team lange Paroli geboten: „In beiden Spielen lagen wir 2:0 vorn.“

Ewig junges Duell

Siege über Ligakonkurrent Adler Buldern (1:0), GW Hausdülmen (2:1) und die TSG Dülmen (4:0) ebneten Seppenrade den Weg zu Platz drei. In der abschließenden Partie gegen den Erzrivalen Union Lüdinghausen hätte sich die Fortuna gar eine Niederlage erlauben können, 1:1 endete das ewig junge Derby. Einziger Wermutstropfen: Hanna Glarmin zog sich eine Knöchelblessur zu und wird am Sonntag wohl fehlen.

Rundum zufrieden waren indes auch die Schwarz-Roten. „Ärgerlich war nur das 0:1 gegen Dülmen“, so Union-Coach René Gückel. „Klar überlegen“ sei sein Team gewesen, doch der Glücksschuss einer TSG-Spielerin aus der Distanz habe die knappe Niederlage des hiesigen B-Ligisten besiegelt. „Selbst im letzten Spiel waren wir dem Sieg näher als Seppenrade“, so Gückel.

So blieb es beim Überraschungserfolg über Buldern und dem Sieg gegen Hausdülmen (beide 2:1). Wobei Union auch beim 0:3 gegen den Ausrichter und dem 1:3 gegen Nottuln „keinesfalls enttäuscht“ habe.

Für die Endrunde haben sich Seppenrade und elf weitere Teams qualifiziert, die zunächst zwei Sechser-Gruppen bilden. Die Erst- und Zweitplatzierten ermitteln in den Halbfinals über Kreuz die Endspielteilnehmer. Der neue Hallenkreismeister wird gegen 17 Uhr gekürt.

Davensberg souverän, Ascheberg raus

Bei den Hallenkreismeisterschaften der Männer in Nienberge hat Davaria Davensberg souverän die Zwischenrunde erreicht. Der A-Ligist gewann alle drei Matches: 7:1 gegen den SV Südkirchen, 3:2 gegen BW Aasee und 3:1 gegen Klassenkonkurrent Concordia Albachten. Das Niveau der Gegnerschaft fand Davaren-Coach Mike Raed „überschaubar“. Aber: „Unsere Jungs haben es auch ordentlich gemacht.“ Weil – wie schon beim Davertpokal – Dennis Kreuzberg bei eigenem Ballbesitz für Keeper Andreas Stilling einsprang, agierten die Davensberger stets in Überzahl. In Runde zwei bekommen es Kreuzberg und Co. am Samstag an gleicher Stelle mit Münster 08, dem 1. FC Gievenbeck und GW Amelsbüren zu tun. Der TuS Ascheberg, der mit einem Mix aus erster und zweiter Mannschaft angetreten war, schied nach Niederlagen gegen Borussia Münster, Münster 05 (jeweils 0:3) und Portu Münster (1:7) sowie dem 2:0 über Polonia Münster als Gruppenletzter aus.

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