Fußball: Landesliga 4
SV Herbern gegen Bockum-Hövel: Der Nachmittag der Abwehrreihen

Herbern -

Davon, dass die SG Bockum-Hövel Tabellenletzter ist, war in der Partie beim SV Herbern nicht viel zu sehen. Die Zuschauer sahen eine flotte Partie. Nur eines fehlte: das sprichwörtliche Salz in der Suppe.

Sonntag, 17.02.2019, 21:25 Uhr aktualisiert: 17.02.2019, 21:32 Uhr
Die Herberner Patrick Sobbe (v.l.), Marcel Scholtysik, Dennis Idczak und Oscar Franco Cabrera lassen den Ball nicht aus den Augen. Doch auch Bockum-Hövels Nika Amoev ist schon wieder auf dem Sprung.
Die Herberner Patrick Sobbe (v.l.), Marcel Scholtysik, Dennis Idczak und Oscar Franco Cabrera lassen den Ball nicht aus den Augen. Doch auch Bockum-Hövels Nika Amoev ist schon wieder auf dem Sprung. Foto: Christian Besse

Diese Mannschaft soll auf dem letzten Platz stehen? So mancher Zuschauer rieb sich auf dem Platz verwundert die Augen, als die SG Bockum-Hövel am Sonntagnachmittag beim Landesliga-Konkurrenten so richtig Gas gab. SVH-Trainer Holger Möllers wunderte der starke Auftritt der Gäste aus Hamm nicht – schließlich hatte die SG schon im Hinspiel gut mitgehalten und Möllers vor dem Wiedersehen noch einmal deutlich vor dem vermeintlichen Underdog gewarnt.

Auch in Herbern zeigte das Schlusslicht, dass es am Saisonende weiter zu den Landesligisten zählen will. Die Herberner Defensive war stark, war aber vor allem gegen die SG-Stürmer Nika Amoev und Steven Farchmin, früher selbst beim SVH aktiv, auch stark gefordert. Jannis Vertgewall, auch ein ehemaliger Herberner, prüfte Keeper Sven Freitag aus kurzer Distanz (25.), Amoev traf aus 20 Metern die Latte (39.). Auf der Gegenseite scheiterte Marcel Scholtysik mit einem Schuss aus der zweiten Reihe an SG-Keeper Simon Mühlbrandt – auch er, richtig geraten, ein ehemaliger Herberner.

Drei Torschüsse in 45 Minuten, das war recht wenig in einer ansonsten recht flotten Partie. Mehr Gelegenheiten gab es auch im zweiten Durchgang nicht. Dazu mussten die Zuschauer nach der Pause noch recht lange auf die nächsten Abschlüsse warten. Der für Amoev eingewechselte Simon Schroth köpfte nach Freistoß beziehungsweise Eckball zwei Mal über das Herberner Gehäuse (82./90.). Auf der Gegenseite wehrte Mühlbrandt einen Schuss von Oscar Franco Cabrera ab, den Nachschuss setzte der unmittelbar zuvor eingewechselte Daniel Dellwig-Jerez über die Latte (85.).

SVH-Coach Möllers war mit dem 0:0 nicht unbedingt unzufrieden: „Aufgrund der Tatsache, dass sich unsere Offensive heute nicht so gut durchsetzen konnte, wir hinten aber auch nicht so viel zugelassen haben, ist das Ergebnis leistungsgerecht.“

SVH: Freitag – Ph. Dubicki (45. Schett), Richter, Cangül, Idczak, Sobbe (57. J. Höring) – Schulte, Franco Cabrera, Schütte – Scholtysik (85. Dellwig-Jerez), Mors. Tore: keine. Beste Spieler: Richter, Cangül.

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