Handball: Kreisliga Münster
Ascheberger verlieren Schützenfest gegen Münster

Ascheberg -

Mit nur sieben Feldspielern und einem Torwart tauchte Preußen/Borussia Münster bei der HSG Ascheberg/Drensteinfurt auf. Für deren Trainer Grund zur Hoffnung, gegen den Favoriten was reißen zu können. Doch daraus wurde nichts.

Montag, 18.02.2019, 19:45 Uhr
Mit fünf Treffern trug sich Mark Ziegelhöfer (l.) in die Ascheberger Torschützenliste ein.
Mit fünf Treffern trug sich Mark Ziegelhöfer (l.) in die Ascheberger Torschützenliste ein. Foto: Kay Siemund

„Wenn der Gegner eine Stunde vor Spielbeginn mit sieben Feldspielern und einem Torwart auftaucht, kann man sich schon vornehmen: ,Die laufen wir tot‘“, sagte Volker Hollenberg , Trainer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt , nach der Heimpartie am Sonntagabend gegen die HSG Preußen /Borussia Münster. Das Ergebnis: 40:36 – für die Gäste. Und Hollenberg war ratlos: „Wenn man gegen eine Mannschaft, die quantitativ so limitiert ist, dermaßen viele Tore kassiert, muss irgendwas schiefgelaufen sein.“

Dabei habe es an Kampfgeist nicht gefehlt, nahm der Ascheberger Coach seine Sieben in Schutz. Nur habe man kein Konzept gegen die qualitativ keineswegs limitierte Deckung der Domstädter gefunden. Was vor allem für die zweite Halbzeit gegolten habe.

Denn vor der Pause lief es für die Hausherren vergleichsweise rund. Mit 20:15 führten die Ascheberger beim Gang in die Kabine. Für die Torflut, die sich nach dem Seitenwechsel noch steigern sollte, gab es vor allem zwei Gründe: „Der Torhüter der Münsteraner hat, glaube ich, bis dahin keinen einzigen Ball gehalten“, so Hollenberg. „Und unsere Abwehr war auch nicht übermäßig aggressiv.“

Nach der Pause änderte sich das Bild komplett. Der Preußen-Keeper mutierte vom Fliegenfänger zum Supermann, der nichts mehr durchließ. Auf der Gegenseite bekamen die Ascheberger Oliver Sevenich und Pascal Stroick keinen Ball mehr an die Finger. Bis zur 33. Minute (22:17) konnten die Gastgeber den Fünf-Punkte-Vorsprung noch halten, dann schmolz er dahin, und die heimische HSG geriet auf die Verliererstraße. „Das ist ärgerlich“, bilanzierte der Coach. „Die beiden Zähler hätten wir als Bonuspunkte gut gebrauchen können.“

HSG: Sevenich, Stroick – Lohmann (9/2), Schemmelmann (9/1), Risthaus (5), Ziegelhöfer (5), Pannott (3/1), Zartner /3/1), Kramm (2/2), H. Kurzhals, J. Kurzhals, Möllers, Pieper, Strangmann.

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