Fußball: Kreisliga A 2 Münster
Davaria Davensberg verlängert mit Masen Mahmoud und Mike Raed

Davensberg -

Spieler, Trainer und Vorstand von Davaria Davensberg können im Moment wirklich nicht meckern. Da war es nur konsequent, dass der Verein jetzt mit Masen Mahmoud und Mike Raed verlängert hat.

Dienstag, 19.02.2019, 17:50 Uhr
Bleiben im Waldstadion: Davensbergs Spielertrainer Masen Mahmoud (2.v.r.) und Assistent Mike Raed (Nummer 11) – hier mit Christopher Merten (M.) und Mahmoud Mahmoud (r.).
Bleiben im Waldstadion: Davensbergs Spielertrainer Masen Mahmoud (2.v.r.) und Assistent Mike Raed (Nummer 11) – hier mit Christopher Merten (M.) und Mahmoud Mahmoud (r.). Foto: flo

Bei den Blau-Weißen läuft momentan (fast) alles rund: Zwar hat A-Ligist Davaria Davensberg am Sonntag im Heimspiel gegen TuS Hiltrup 2 (Endergebnis 3:0) lange Zeit nicht gut ausgesehen, insgesamt aber verblasst diese Momentaufnahme vor dem Gesamtbild. Die Davaren stehen nach bisher zwölf Siegen, drei Remis und nur drei Niederlagen auf Platz zwei der Tabelle – 39 Zähler haben sie bis dato gesammelt. Zum Vergleich: Nach Ende der vergangenen Saison hatten 34 Punkte zu Buche gestanden, drei Zähler trennte Davensberg von den Abstiegsplätzen.

In der Davert ist die Welt nun in Ordnung, und so ist es nur konsequent, dass der Vereinsvorstand mit Spielertrainer Masen Mahmoud und Mike Raed um ein weiteres Jahr verlängert hat. Es sollen nur die ersten Nägel mit Köpfen sein, hofft Geschäftsführer Uwe Eickholt: „Jetzt werden wir nach und nach mit den Spielern verhandeln.“

Die Vereinsbosse freuen sich, dass es nach zwei Jahren, in denen der spielerisch ambitionierte, aber schmale Kader mit teilweise eigenwilligen Akteuren endlich rund läuft. Mitentscheidend ist dabei wohl, dass sich die Mannschaftsstärke im Sommer aufgrund einiger Neuzugänge wesentlich erhöht hat. Was wiederum vor allem Mahmoud und Raed zu verdanken ist, die schon seit Jahren teilweise hochklassige Spieler ins Waldstadion locken. „Weder Norbert noch Uwe (die ersten beiden Vorsitzenden Homm und Mörchen, d. Red.) haben diese Kontakte in der Fußballszene“, sagt Geschäftsführer Eickholt.

Jetzt werden wir nach und nach mit den Spielern verhandeln.

Davaria-Geschäftsführer Uwe Eickholt

Andererseits haben sich auch Mahmoud und Raed nicht lange zu einer Vertragsverlängerung bitten lassen. „Der Verein hat uns in schwierigen Zeiten das Vertrauen geschenkt, und wir wollen den gemeinsamen Weg auch weitergehen“, so Mahmoud, der das Team seit der Winterpause 2015/16 betreut und zuvor selbst unter den Trainern Ismail Atalan und Carsten Winkler für die Davaren kickte – damals noch in der Landesliga.

Das jedoch ist lange her. In der jüngsten Vergangenheit mussten sich die Blau-Weißen gegen den Abstieg in die Kreisliga B wehren. „Wir mussten in den vergangenen Jahren fast in jedem Spiel ums Überleben kämpften“, erinnert sich Mahmoud. Was nicht nur an dem damals kleinen Kader gelegen habe, sondern auch der oft geringen Trainingsbeteiligung. Da viele Spieler, wie er selbst und Mike Raed auch, aus Münster kamen (und noch kommen), sei vielen die lange Anfahrt oft zu weit gewesen.

Das habe sich inzwischen geändert, was nicht nur an der Tabellensituation, sondern auch an der konsequenten Unterstützung durch den Vorstand und, während der Spiele, durch die Zuschauer liege, betont Masen Mahmoud.

„Wir haben inzwischen eine Luxussituation für Kreisliga-A-Verhältnisse“, so der Spielertrainer. „Und sind damit für auswärtige Spieler wieder richtig attraktiv geworden.“

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