Fußball: Kreisliga A 2 Münster
TuS Ascheberg in Rinkerode: 1:3 ist „Genickbruch“

Rinkerode -

Als krasser Außenseiter trat der TuS Ascheberg beim SV Rinkerode an – und verkaufte sich verhältnismäßig gut. Weitaus besser zumindest als zuletzt in Bösensell.

Sonntag, 10.03.2019, 21:10 Uhr aktualisiert: 13.03.2019, 17:06 Uhr
Janik Senne (l.) im Zweikampf mit Rinkerodes Maximilian Groß.
Janik Senne (l.) im Zweikampf mit Rinkerodes Maximilian Groß. Foto: Matthias Kleineidam

In einer Sache waren sich beide Trainer einig: Die Fußballer des SV Rinkerode waren im Kreisliga-A 2-Duell mit dem Vorletzten TuS Ascheberg der verdiente Sieger. Doch bei der Frage, ob das Ergebnis (5:1) den Spielverlauf widerspiegele, gingen die Meinungen ein wenig auseinander. „Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung“, sagte Rinkerodes Coach Roland Jungfermann. Für seinen Gegenüber Martin Ritz fiel der Erfolg des Favoriten um zwei Tore zu hoch aus. Immerhin habe sich seine Mannschaft anders präsentiert als bei der 0:7-Klatsche drei Wochen zuvor in Bösensell.

Die Partie war kaum angepfiffen, da gingen die Gastgeber in Führung. SVR-Spieler Stefan Pöhler traf nach einer Flanke per Kopf. Das 2:0 resultierte aus einer direkt verwandelten Ecke von Dominik Grünhagel. Doch nur sechs Minuten später erzielte Dennis Heinrich den Anschlusstreffer.

Nach dem Seitenwechsel verwandelte Grünhagel, Spezialist beim SVR für Standards, wieder direkt – diesmal per Freistoß aus gut 20 Metern. Er lief erstmals nach seinem Kreuzbandriss in einem Ligaspiel von Beginn an auf. Das 1:3 sei für die Gäste der Genickbruch gewesen, meinte Ritz später und gab zu: „Der Freistoß war richtig gut.“

Nachdem Aschebergs Florian Zahlten den Ball per Kopf über die Linie gedrückt, Schiedsrichter Christian Kemper das Tor aber nicht anerkannt hatte (66.), machte Maximilian Groß auf der anderen Seite mit dem 4:1 alles klar. Auch er traf per Kopf. Jan Hoenhorst setzte den Schlusspunkt (80.) – sein 13. Saisontor.

Für den sechstplatzierten SVR war es im vierten Duell mit dem TuS der vierte Sieg, für die Gäste bereits die 13. Niederlage in dieser Spielzeit. Am Dienstag (19 Uhr) erwartet Ascheberg den Zwölften GW Albersloh zum Duell im Tabellenkeller. „Da müssen wir was holen“, so Ritz.

TuS: Stüdemann – Sandhowe, Heitbaum (72. Castella), Laakmann, Heinrich (87. Hartwig), L. Heubrock (72. Markhoff), Hölscher, Wiggermann, Senne, Lohmann, Zahlten. Tore: 1:0 Pöhler (4.), 2:0 Grünhagel (10.), 2:1 Heinrich (16.), 3:1 Grünhagel (64.), 4:1 Groß (79.), 5:1 Hoenhorst (80.). Beste Spieler: Wiggermann, Lohmann.

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