Fußball: Landesliga 4
SV Herbern hat ein Näschen für Leute mit Stallgeruch

Herbern -

Der SV Herbern hat am Montag die Namen der acht Neuzugänge für die kommende Spielzeit publik gemacht. Fünf davon sind alte Bekannte. Ihrer Philosophie bleiben die Blau-Gelben treu.

Montag, 15.04.2019, 18:16 Uhr aktualisiert: 15.04.2019, 18:22 Uhr
Nun ist es also fix: Offensivmann Dominick Lünemann (r.) kehrt nach nur einer Spielzeit beim Bezirksligisten FC Nordkirchen an die Werner Straße zurück.
Nun ist es also fix: Offensivmann Dominick Lünemann (r.) kehrt nach nur einer Spielzeit beim Bezirksligisten FC Nordkirchen an die Werner Straße zurück. Foto: flo

Verwendung für fertige Fußballer? Fehlanzeige. Wie in den Jahren zuvor setzen sie beim Landesligisten SV Herbern mit Blick auf die neue Spielzeit lieber auf Leute aus der eigenen Jugend, aus unteren Ligen oder solche, die bei höherklassigen Klubs kaum zum Zuge kommen.

Ausnahmen: Nika Amoev, Dominick Lünemann und Philip Just . Aber Flügelstürmer Lünemann, der nach einjährigem Intermezzo beim FC Nordkirchen an die Werner Straße zurückkehrt, und Defensivmann Philip Just (VfL Senden) haben sie ja selbst in Herbern entscheidend geformt. Amoev, ein schneller, physisch starker wie treffsicherer Angreifer, kommt vom Ligarivalen SG Bockum-Hövel.

Zwei A-Jugendliche, drei Rückkehrer

Außenverteidiger Robin Schmitt sowie Mittelfeldakteur Maximilian Drews stehen derzeit noch in Diensten der Bezirksliga-U 19 des SVH und brennen laut Holger Möllers darauf, künftig auch bei den Senioren für den Verein ihres Herzens aufzulaufen. Jens Haarseim hütet momentan das Tor des Bezirksligisten BV Brambauer, wurde aber ebenfalls bei den Blau-Gelben ausgebildet. Er ersetzt Leo Fenker (tritt fortan kürzer). Der vielseitig verwendbare Nico Plechaty, 19 Jahre jung, steht aktuell im Aufgebot des Lüner SV, kommt beim Westfalenligisten aber eher selten zum Einsatz.

Wer die Kreisliga A 2 Münster ein bisschen verfolgt, dem ist der Name Jan Hoenhorst geläufig. Der robuste Offensivmann des SV Rinkerode ist pro Spielzeit für 20 Tore oder mehr gut – und war bereits in ganz jungen Jahren in Kontakt mit den Blau-Gelben. „Damals hat er sich die Landesliga noch nicht zugetraut“, erinnert sich sein künftiger Coach Möllers. Jetzt konnte er Hoenhorst den Wechsel schmackhaft machen: „Jan sieht ja, dass Spieler wie er bei uns regelmäßig einschlagen.“ Zumal sich SVH-Stürmer Simon Mors, wie berichtet, nach der Saison dem FC Nordkirchen anschließt. Oscar Franco Cabrera, auch das war bereits bekannt, kehrt nach Spanien zurück.

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