Fußball: Kreisliga A 2 Münster
David gegen Goliath – TuS Ascheberg vs. Davaria Davensberg

Ascheberg -

Der TuS Ascheberg bittet am Ostermontag, 15 Uhr, Davaria Davensberg zum Gemeindederby. Aber nicht nur deshalb ist die Begegnung für Martin Ritz eine besondere, wie der TuS-Trainer im Interview verrät.

Donnerstag, 18.04.2019, 19:56 Uhr aktualisiert: 18.04.2019, 20:00 Uhr
Gibt beim TuS Ascheberg die Richtung vor und freut sich auf das Derby: Cheftrainer Martin Ritz.
Gibt beim TuS Ascheberg die Richtung vor und freut sich auf das Derby: Cheftrainer Martin Ritz. Foto: flo

Am Ostermontag , 15 Uhr, steigt an der Nordkirchener Straße das A-Liga-Gemeindederby zwischen dem TuS Ascheberg und Davaria Davensberg . Unser Redaktionsmitglied Florian Levenig hat mit TuS-Coach Martin Ritz gesprochen – über die Bedeutung der Partie, das denkwürdige Hinspiel und seine Davensberger Vergangenheit.

Ein Derby am Feiertag, bestes Wetter und weit und breit kein anderes Fußballspiel. Kann es was Besseres geben?

Ritz: Nein. Umso schöner, dass Davensberg der Verlegung zugestimmt hat. Eins haben Sie aber vergessen.

Ja?

Ritz: David empfängt Goliath. Das macht das Ganze noch reizvoller.

David hat Goliath damals in die Knie gezwungen.

Ritz: Das ist auch mein Wunsch, trotz unserer spielerischen Unterlegenheit. Allerdings geht es unten so eng zu, dass schon ein Punkt Gold wert sein kann.

Ans Hinspiel-1:3 denken Sie vermutlich nicht gern zurück. Wie viele Ascheberger sind damals vom Platz geflogen? Zwei? Drei?

Ritz: Das weiß nicht mal der Schiedsrichter. Viel mehr als die Leistung des Unparteiischen und die Niederlage an sich hat mich damals geärgert, dass ein Teil der Mannschaft am Abend zuvor gefeiert hatte. Wogegen grundsätzlich nichts einzuwenden ist. Trotzdem müssen junge Spieler – auch in der Kreisliga – lernen, dass sie vor wichtigen Spielen nicht bis zum frühen Morgen Party machen können.

Dann doch lieber nach dem letzten Meisterschaftsspiel.

Ritz: Halten wir die Klasse, dürfen die Jungs den Sportplatz gern auf links drehen, ja. Gefühlt wäre das wie der Gewinn der Meisterschaft.

Sie sind einst mit Davensberg von der Kreis- bis in die Verbandsliga durchmarschiert. Ihre schönste Zeit als Fußballer?

Ritz: Wenn du fast jedes Jahr Meister wirst: logisch.

Sie haben mal erzählt, dass jene Elf auch ohne Gönner Großes geleistet hätte.

Ritz: Da bleibe ich bei. Natürlich wären alle diese wunderbaren Fußballer ohne das Engagement von Herrn Brameier nie nach Davensberg gekommen. Aber wie groß der Zusammenhalt in der Truppe war, sieht man schon daran, dass wir uns bis heute regelmäßig treffen.

Ein Rezept für den TuS?

Ritz: Definitiv – wenn auch ohne das Geld (lacht). Nur als verschworene Einheit können wir in dieser Klasse sportlich überleben.

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