Fußball: Kreisliga A 2 Münster
TuS Ascheberg besiegt schwache Davaria Davensberg

Ascheberg -

Als klarer Favorit war Davaria Davensberg in das Derby beim TuS Ascheberg gegangen. Doch von der Routine der technisch hochwertigen Davaren-Truppe sah man kaum etwas. Die junge Ascheberger Elf dagegen kämpfte – und wurde belohnt.

Montag, 22.04.2019, 18:30 Uhr aktualisiert: 22.04.2019, 18:34 Uhr
Dennis Heinrich (2.v.l.), hier gegen Davensbergs Kapitän Jahja Raed, war der Hase, der den Blau-Weißen am Ostermontag beide Eier ins Nest legte.
Dennis Heinrich (2.v.l.), hier gegen Davensbergs Kapitän Jahja Raed, war der Hase, der den Blau-Weißen am Ostermontag beide Eier ins Nest legte. Foto: Christian Besse

„Mit dem Messer zwischen den Zähnen“ würden die Kicker des abstiegsgefährdeten TuS Ascheberg auflaufen, hatte der Spielertrainer von Davaria Davensberg vor dem Gemeindederby beim TuS gewarnt. Das hatten die Spieler von Masen Mahmoud wohl überhört – oder die Gastgeber dennoch auf die leichte Schulter genommen.

Anders war der Auftritt der Blau-Weißen am Ostermontag nicht zu erklären. Sie standen vor allem in der ersten Halbzeit komplett neben sich. Ganz anders die Gastgeber, die von der ersten bis zu letzten Minute der Nachspielzeit hellwach waren und mit einem hochverdienten 2:0 (1:0)-Sieg drei wertvolle Punkte für den Klassenerhalt sammelten. TuS-Knipser Dennis Heinrich war der Osterhase, der den Gästen beide Eier ins Nest legte.

„Schon zur Pause hätten wir mit 2:0, 3:0 führen können“, sollte Aschebergs Trainer Martin Ritz nach der Partie sagen. Doch André Hanke zog am kurzen Pfosten vorbei (23.), Laurin Rüschenschmidt scheiterte an Davaren-Keeper Andreas Stilling (41.). Dann traf Hanke den Pfosten (45.+2). Heinrich dagegen traf, nachdem sein Gegenspieler Jahja Raed im Laufduell gestolpert war.

Nach dem Seitenwechsel legte die Davaria einen Zahn zu, doch das war immer noch zu wenig. Heinrich kam nach einer Flanke von Hanke einen Schritt zu spät, sonst hätte es schon 2:0 gestanden (53.) Auf der anderen Seite vereitelte TuS-Keeper Simon White die erste Davaren-Chance nach einer Stunde Spielzeit, als er einen Freistoß von Jerome Willocks fast von der Seitenauslinie wegfaustete. Drei Minuten darauf versuchte es Mahmoud Mahmoud per Volleyschuss, doch der Ball ging über das Tor. Mächtig Glück hatten die Gastgeber, als Lukas Lohmann den Ball für den schon geschlagenen White von der Linie kratzen musste (77.).

In der Schlussminute machte Heinrich dann, erneut nach einem langen Ball, alles klar.

TuS: White – Hartwig, Zahlten, Lohmann, Schwipp – Hanke (72. Castella), Wiggermann, Heitbaum, Rüschenschmidt – Heinrich (89. Böcker), L. Heubrock (89. Brumann). Davaria: Stilling – Kreuzberg, Raed, Atalan (82. Bruck), Mahm. Mahmoud – Dirani (90. Assad Pour), Mas. Mahmoud, Bolle, Erkan – Willocks, J. Morsel. Tore: 1:0/2:0 Heinrich (32./90.). Beste Spieler: Heinrich, Schwipp, Rüschenschmidt / Stilling, Dirani.

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