Reiten: Turnier beim RV Seppenrade
WN-Pokal: Das Beste kommt zum Schluss

Seppenrade -

Der für die zweite Wertungsrunde des WN-Pokals aufgebaute Parcours war offensichtlich schwerer als der vor Wochenfrist in Lüdinghausen. Kaum ein Paar kam fehlerfrei durch den Stangenwald – bis die letzten beiden Reiter es noch einmal richtig spannend machten.

Montag, 10.06.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 10.06.2019, 18:36 Uhr
Zeigte es den Oldies wieder: Johann Freisfeld, elf Lenze jung, gewann mit Top Navaria seine zweite Einzelwertung bei einer Runde des WN-Pokals.
Zeigte es den Oldies wieder: Johann Freisfeld, elf Lenze jung, gewann mit Top Navaria seine zweite Einzelwertung bei einer Runde des WN-Pokals. Foto: Christian Besse

Alles wie gehabt? Nein, nicht ganz . . . Zwar gewann die Equipe des RV St. Hubertus Ascheberg am Sonntagabend, eine Woche nach dem Sieg in Lüdinghausen, auch die zweite Wertungsrunde um den WN-Pokal – wieder vor dem RV Senden . Doch in Seppenrade kamen, anders als eine Woche zuvor, weder Ascheberg noch Senden mit je drei fehlerfreien Ritten in die Wertung. Der RV St. Hubertus leistete sich einen Abwurf, der am Ende Zweitplatzierte zwei.

Über die Zeit wurde die Einzelwertung entschieden. Der elfjährige Johann Freisfeld, letzter Ascheberger Reiter, jagte mit Top Navaria in fehlerfreien 43,23 Sekunden durch den Parcours. Danach kamen nur noch Pia Heeren vom RV Senden und Lucatoni. Deren Zeit: 43,41 Sekunden. Zum Vergleich: Das drittschnellste fehlerfreie Paar waren die Lüdinghauserin Anna Resing und Di Nobi, die fast acht Sekunden langsamer waren.

Damit hatten sich Freisfeld und Heeren im Vergleich zum Vorturnier um einen Platz nach vorn gekämpft. Auch in Lüdinghausen hattte sich Heeren hinter dem Ascheberger platziert, der allerdings selbst noch Zweiter hinter dem Vereinskollegen Frank Fallenberg geworden war.

Dass sie auch diesmal Freisfeld junior den Vorrang lassen musste, frustete die Sendenerin aber wenig. „Man muss immer so gut sein, wie es geht . . .“, kommentierte die 16-Jährige bei der Platzierung – zufrieden mit sich und ihrem Pferd.

Für Johann Freisfeld war es der zweite Einzelsieg bei einer WN-Pokal-Wertungsrunde nach dem Erfolg 2018 in Lüdinghausen-Elvert. „Das ist ein gutes Gefühl“, antwortete der Junior schmunzelnd auf die Frage, wie es sei, noch schneller zu sein als die eigenen, weit erfahreneren Mitstreiter.

Dritter der Teamwertung wurde Gastgeber RV Seppenrade, Vierter der RV Lüdinghausen. Der RV von Nagel Herbern hatte diesmal nicht teilgenommen.

Lokalmatador Florian Karns und London‘s La Vie gewannen am Samstag eine Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse M*. Seine Vereinskollegin Chiara Domhöver und Lucy‘s Fox holten sich im Viereck die goldene Schleife bei einer Dressurreiterprüfung auf M*-Niveau (Wertnote 7,7). Dabei machten Winde mit Sandverwehungen Teilnehmern, Organisatoren und Zuschauern am ersten Turniertag schwer zu schaffen. Die Springpferdeprüfung auf M*-Niveau entschieden am Pfingstsonntag Johanna Schulze Thier vom RV von Nagel Herbern und Fiona Flow für sich (8,2).

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