Reitturnier in Ascheberg
Pia Heeren holt Siegerschleife im Speed-Derby

Ascheberg -

Pia Heeren vom RV Senden und Lucatoni haben im Moment einen Lauf. Doch trotz schneller und fehlerfreier Runden musste das Paar vom RV Senden zuletzt immer Reitern vom RV Ascheberg den Vortritt lassen. Diesmal lief es anders.

Freitag, 14.06.2019, 22:30 Uhr aktualisiert: 14.06.2019, 22:34 Uhr
Über die goldene Schleife in Ascheberg nach dem zweiten Platz beim Speed-Derby in Lüdinghausen freute sich Pia Heeren, hier bei der Platzierung mit Siegerpferd Lucatoni.
Über die goldene Schleife in Ascheberg nach dem zweiten Platz beim Speed-Derby in Lüdinghausen freute sich Pia Heeren, hier bei der Platzierung mit Siegerpferd Lucatoni. Foto: Christian Besse

Springreiterin Pia Heeren vom RV Senden und Lucatoni haben im Moment einen Lauf. Zuletzt platzierte sich das Paar mit jeweils fehlerfreien Runden als Dritte und Zweite bei Einzelwertungen des WN-Pokals und als Zweite beim Speed-Derby in Lüdinghausen. Nur Reitern des RV St. Hubertus Ascheberg musste die 16-Jährige dabei immer den Vortritt lassen. Am Freitagabend, beim Speed-Derby am ersten Tag des Turniers in Ascheberg, lief es noch besser als in den Vorwochen. Diesmal gab es die Siegerschleife für das fixe Paar aus Senden. Der Zweitplatzierte: Markus Soddemann und Felice vom RV St. Hubertus.

Kein Grund zur Schadenfreude bei Heeren, kein Grund zu Missmut bei Soddemann – dafür ausgiebig Grund zu Flachsen: Dass der Sieg des Sendener Paares auch ein halber für Ascheberg sei, kam zur Sprache. Schließlich wurde Lucatoni in Ascheberg geboren, ausgerechnet auf dem Hof von Martin Fallenberg, des heutigen Vorsitzenden des RV St. Hubertus.

Dessen Cousin Frank Fallenberg hatte mit Le Coeur das Speed-Derby in Lüdinghausen gewonnen, vor Heeren und Lucatoni. Auch diesmal legte er einen Affenzahn vor – und scheiterte mit einer Glanzzeit an der letzten Hürde. Ärgerlich: Das Gleiche war dem Paar schon vor Wochenfrist beim WN-Pokal in Seppenrade passiert. Mannschaftssieger beim Speed-Derby in Ascheberg wurde der RV Appelhülsen.

Anniina Lintula vom RV von Nagel Herbern und Ruby Zasou platzierten sich am Freitag beim M**-Springen der Youngster als Zweite, Eike Thamm vom RV Lüdinghausen und Cascadello‘s Boy als Sechster. Die goldene Schleife holte sich Lintulas Vereinskollegin Johanna Schulze Thier mit Fiona Flow bei der Springpferdeprüfung auf M*-Niveau. Dritter wurde der Lüdinghauser Marius Brinkmann mit Diba sie, Sechster der Seppenrader Florian Karns mit Nala.

Im Viereck platzierte sich Lokalmatadorin Carla Lütkemeier mit Berry van de Welfarehof als Vierte (Wertnote 7,0) der M*-Dressurreiterprüfung, als Sechste Katharina Bergmann vom RV Lüdinghausen mit Sunday Rose (6,7). Die Konkurrenz hinter sich ließen Bergmanns Vereinskollegin Jana Thamm und Quantico in der Dressurpferdeprüfung der Klasse L (7,5).

Die Siegerschleifen der A*-Springprüfung machte die Ascheberger Familie Freisfeld unter sich aus. Vater Georg und Cinderella gewannen die erste Abteilung, Sohn Johann und Top Navaria die zweite. Marius Brinkmann holte sich mit Boaz den Sieg in einer Abteilung der Springpferdeprüfung auf A**-Niveau.

Über einen Teamsieg durften sich die Gastgeber am ersten Turniertag freuen – über den ersten Platz der Ascheberger beim Mannschafts-Springwettbewerb.

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