Fußball: Landesliga 4
Prima Aussichten – Trainingsstart beim SV Herbern

Herbern -

Der SV Herbern hat am späten Montagabend die Vorbereitung für die kommende Spielzeit aufgenommen. Mit dabei: zwei Akteure, die den Blau-Gelben erst im letzten Moment zugelaufen sind.

Dienstag, 02.07.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 02.07.2019, 19:06 Uhr
Neu beim SV Herbern: Nico Plechaty (h.v.l.), Jens Haarseim, Joe Breloh, Maximilian Drews, Omar Hachim, Airton, Dominick Lünemann, Philip Just (v.v.l.), Jan Hoenhorst und Nika Amoev. Robin Schmitt fehlt.
Neu beim SV Herbern: Nico Plechaty (h.v.l.), Jens Haarseim, Joe Breloh, Maximilian Drews, Omar Hachim, Airton, Dominick Lünemann, Philip Just (v.v.l.), Jan Hoenhorst und Nika Amoev. Robin Schmitt fehlt. Foto: flo

Eigentlich waren sie beim SV Herbern mit der Kaderplanung für die neue Landesligaspielzeit längst durch. Dank besonderer Umstände waren es dann aber doch nicht die neun bereits bekannten Neuzugänge, die sich beim Pressetermin am Montagabend am Siepenweg auf das Teamfoto zwängten, sondern elf.

Umstand eins war die Abwicklung des Ligarivalen Münster 08. Fast alle Spieler haben den Verein inzwischen verlassen. Einer der letzten: Joe Breloh . Der 21-Jährige war bereits im zarten Seniorenalter Stammkraft am Kanal. Herbern habe in der Vergangenheit mehrfach die Fühler nach dem sehr vielseitig verwendbaren Mittelfeldmann ausgestreckt, verrät Cheftrainer Holger Möllers : „Er wohnt ja in Rinkerode, braucht also nur ein paar Minuten zum Training.“ Jetzt war die Gelegenheit unschlagbar günstig.

Airton für Franco Cabrera

Umstand Nummer zwei heißt Airton, ist Brasilianer und Kumpel von SVH-Top-Torjäger Whitson. Die ersten Trainingseindrücke waren laut Möllers vielversprechend: „Er kann gut mit dem Ball umgehen und sich auch körperlich behaupten.“ Airton könnte die Lücke vor der Abwehr ausfüllen, die Spanien-Heimkehrer Oscar Franco Cabrera bei den Blau-Gelben gerissen hat. Damit er einen Aufenthaltstitel bekommt, suchen die Herberner für Airton derzeit eine FSJ-Stelle.

Klingt alles sehr vielversprechend. Man denke nur mal zwölf Monate zurück. Damals tummelten sich ähnlich viele Fußballer beim Trainingsauftakt. Nur, dass die zuvor fast alle unterklassig gekickt hatten und nun die gestandenen Jungs ersetzen sollten, die dem SVH, teils ungeplant, im Sommer 2018 abhanden gekommen waren. Diesmal hält sich der Aderlass in engen Grenzen. Während Neuankömmlinge wie Philip Just (VfL Senden), Nika Amoev (SG Bockum-Hövel) oder Breloh trotz ihrer relativen Jugend bereits reichlich ligaerfahren sind. Von Rückkehrer Dominick Lünemann (FC Nordkirchen) ganz zu schweigen.

Kein Vorgabe der sportlichen Leitung

Jegliche Kampfansage an die Konkurrenz verkneift sich der Sechste der Vorsaison indes. „Das Saisonziel formulieren die Jungs am Ende der Vorbereitung selbst. Von uns gibt es da keine Vorgabe“, erklärt Ludger Staar, der neue sportliche Leiter.

Den ersten Test absolvieren die Blau-Gelben am kommenden Sonntag, 15 Uhr, bei Bezirksligist Union Lüdinghausen, es folgen Spiele gegen Oberligaaufsteiger Preußen Münster 2 (10. Juli, 19.30 Uhr/H), Westfalenligist Borussia Emsdetten (13. Juli, 15 Uhr/A), Bezirksliganeuling SuS Olfen (16. Juli, 19.30 Uhr/A) und A-Ligist VfL Sassenberg (21. August, 19 Uhr/A). Höhepunkt der SVH-Vorbereitung ist der hauseigene Fuchs-Cup mit den Gruppenspielen gegen Davensberg (22. Juli), Nordkirchen (24. Juli) und Westfalia Kinderhaus (26. Juli/alle 20 Uhr).

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6744840?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35330%2F
Großfeuer am FMO: Ursache bislang unklar
Die betroffenen Fahrzeuge auf den Ebenen 1 und 2 verbrannten bis zur Unkenntlichkeit. Insgesamt waren 72 Autos betroffen.
Nachrichten-Ticker