Fußball: Kreisliga A 2 Münster
TuS Ascheberg: Konkurrenzkampf unausweichlich

Ascheberg -

Mit einem Kader in doppelter Mannschaftsstärke geht der TuS Ascheberg in die neue Saison. Trainer Martin Ritz freut sich auf den unausweichlichen Konkurrenzkampf. Ein konkretes Saisonziel ist aber – vorerst zumindest – tabu.

Mittwoch, 17.07.2019, 20:45 Uhr
Rappelvoll ist der Kader des TuS Ascheberg für die kommende Saison.
Rappelvoll ist der Kader des TuS Ascheberg für die kommende Saison. Foto: Luca Wobbe

Die Kreisliga-A-Fußballer des TuS Ascheberg haben mit der Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Trainer Martin Ritz stehen dabei gleich mehrere „Kollegen“ zur Verfügung: Zum einen Felix Windmeier (ehemaliger Spielertrainer der zweiten Mannschaft), als Co-Trainer Nachfolger von Markus Mersmann – dazu stehen der angeschlagene Tim Lakenbrink und der langzeitverletzte Johannes Sandhowe (Kreuzbandriss) als zusätzliche „Teamleiter“ parat.

„In der Vorbereitung liegt der Fokus auf den Grundlagen, wir wollen auch an die vielen Gegentore aus der vergangenen Saison denken“, sagt Cheftrainer Ritz. Die Ascheberger Spieler – darunter auch Rückkehrer Christopher Frede, Marvin Krause, Christopher Roberg und Yannick Westhoff – zogen am Dienstagabend die neuen Trikots über, um nach dem Mannschaftsfoto gleich mit der ersten Trainingseinheit zu beginnen.

Wenn wir nach der vergangenen Saison sagen, wir wollen aufsteigen, dann lacht man uns aus. Wenn wir aber mit diesem Kader sagen, wir wollen nur den Klassenerhalt schaffen, lacht uns auch jeder aus.

TuS-Trainer Martin Ritz

Aus der zweiten Mannschaft des TuS sind Silas Müller, Marius Breuer und Finn Auferkamp zur Kreisliga-A-Mannschaft hinzugestoßen. Komplettiert wird der Ritz-Kader von Neuzugängen aus der eigenen A-Jugend – Tim Witthoff, Sebastian Sobbe und Bastian Hanke. Laurin Rüschenschmidt und André Hanke wurden ebenfalls aus dem Juniorenbereich hochgezogen. Allerdings haben sie schon in der vergangenen Spielzeit in der ersten Senioren-Elf ausgeholfen, wobei André Hanke aufgrund einer Schambeinverletzung länger ausfällt.

„Wir freuen uns auf den großen Konkurrenzkampf. Auch die Spieler wollten ihn – mal sehen, was sie dazu sagen, wenn wir mitten in der Vorbereitung sind“, so Ritz mit einem Augenzwinkern. Den vielen Zugängen stehen lediglich zwei Abgänge gegenüber: Lars Heitbaum hat den TuS aufgrund beruflicher Verpflichtungen verlassen, Florian Markhorff ist auf eigenen Wunsch in die zweite Mannschaft gewechselt.

Angesprochen auf ein Saisonziel hält sich der Coach zurück: „Unser Ziel ist es, schon mal das erste Spiel zu gewinnen. Wenn wir nach der vergangenen Saison sagen, wir wollen aufsteigen, dann lacht man uns aus. Wenn wir aber mit diesem Kader sagen, wir wollen nur den Klassenerhalt schaffen, lacht uns auch jeder aus“, sagt Ritz. „Ich weiß, es ist eine Phrase, aber wir gucken von Spiel zu Spiel – nach der Hinrunde lässt sich vielleicht mehr sagen.“

Das erste Testspiel steht am Samstag an. Dann gastiert der TuS um 16 Uhr bei SuS Ennigerloh ( Kreisliga A Beckum).

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