Fußball: Kreisliga A 2 Münster
TuS Ascheberg von Wacker Mecklenbeck eiskalt erwischt

Ascheberg -

Viel Kampf, fünf gelbe Karten, viele grenzwertige Fouls – und am Ende musste der TuS Ascheberg eine Heimniederlage gegen Wacker Mecklenbeck einstecken. Dabei hatte der TuS mit 2:0 geführt. Das bittere Ende kam dann in der Nachspielzeit.

Montag, 16.09.2019, 00:20 Uhr
TuS-Spieler Henrik Wiggermann (r.) im Duell mit Mecklenbecks Sven Berhaus
TuS-Spieler Henrik Wiggermann (r.) im Duell mit Mecklenbecks Sven Berhaus Foto: Luca Wobbe

Viel Kampf, fünf gelbe Karten, viele grenzwertige Fouls – und am Ende musste A-Ligist TuS Ascheberg eine bittere 3:4-Heimniederlage gegen Wacker Mecklenbeck schlucken. Dabei hatte sein Team „eigentlich gut angefangen“, so TuS-Trainer Martin Ritz .

Nach zehn Minuten traf Mirco Schwipp von der 16-Meter-Kante nach einem Querpass des überragenden Tim Witthoff. Fünf Minuten später wieder eine sehr gute Szene von Witthoff: Nach einem Querschläger setzte der Stürmer zum Distanzschuss an und traf aus 35 Metern. Doch dann kam Wacker zum Anschlusstreffer. Jan Hoffmann legte den Ball nach hohem Zuspiel von Thorben Stuhldreier an TuS-Schlussmann Auferkamp vorbei. Weitere Chancen vor der Halbzeit boten sich Dennis Heinrich auf Seiten der Ascheberger und Sander Michael Frehse für den Gegner, der allerdings nur den Pfosten traf.

„Nach der Pause verloren wir den Rhythmus und auch ein bisschen den letzten Biss“, so Ritz. Mecklenbeck erwischte den TuS eiskalt: Nach einem Doppelschlag von Frehse stand es 2:3. Doch Witthoff erzielte nach Vorarbeit von Heinrich den Ausgleich. Das Spiel wurde deutlich hitziger, auch an der Seitenlinie. Beide Trainer beschwerten sich mehrfach lautstark beim Referee.

Aschebergs Yannick Westhoff hatte kurz vor Schluss noch die Chance auf den Siegtreffer, sein Schuss aus dem Rückraum fand aber nicht den Weg ins Tor. Stattdessen gelang Mecklenbeck in der letzten Minute der Lucky Punch. Sven Berghaus knallte eine Bogenlampe volley an die Unterkante der Latte. Ritz: „In letzter Minute verlieren ist immer schei..., gerade weil wir mit dem 3:3 wieder zurückgekommen sind. An den Gegentoren sind wir selber schuld. Es ist doof, aber gegen Aasee geht es ganz normal weiter.“

TuS: Auferkamp – Roberg (46. Hölscher), Hartwig (60. Brumann), Westhoff, Frede, Müller (90.+4 Böcker) – Schwipp, Wiggermann, Sobbe (70. Krause) – Witthoff, Heinrich. Tore: 1:0 Schwipp (10.), 2:0 Witthoff (15.), 2:1 Hoffmann (24.), 2:2/2:3 Frehse (61./62.), 3:3 Witthoff (66.), 3:4 Berghaus (90.+3). Beste Spieler: Witthoff, Au­ferkamp.

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