Fußball: Kreisliga A 2 Münster
GS Hohenholte - TuS Ascheberg: Ketchup-Prinzip einmal umgekehrt

Ascheberg -

Das Beste kommt zum Schluss? Nicht, wenn GS Hohenholte und TuS Ascheberg aufeinandertreffen. Zuschauer, die am Mittwochabend pünktlich zum Anpfiff am Platz waren, hatten alles richtig gemacht. Andere eher nicht . . .

Mittwoch, 25.09.2019, 22:55 Uhr
Dennis Heinrich (l.) provozierte die Gästeführung und hatte kurz vor dem Ende den Siegtreffer auf dem Fuß.
Dennis Heinrich (l.) provozierte die Gästeführung und hatte kurz vor dem Ende den Siegtreffer auf dem Fuß. Foto: Christian Besse

Wer am Mittwochabend mit 20 Minuten Verspätung am Fußballplatz in Havixbeck-Hohenholte eintraf, um sich die Kreisliga-Partie zwischen GSH und dem TuS Ascheberg anzusehen, wird sich nachher lange geärgert haben. Denn es waren schon vier Tore gefallen – und folgen sollte keines mehr. Da haben die Spieler das Ketchup-Prinzip wohl nicht richtig verstanden . . .

Zwei Minuten nach dem Anpfiff konnte Hohenholtes Keeper Andreas Saalmann den Ball nicht festhalten und wusste sich dann gegen den heranstürmenden Dennis Heinrich nur mit einem Foul zu helfen. Strafstoß Florian Zahlten – 1:0 aus Gästesicht. Doch die Führung der Ascheberger hielt kaum mehr als zehn Minuten, dann verwandelte Mario Boonk einen Freistoß zum Ausgleich. Nun ging es Schlag auf Schlag. Keine fünf Minuten nach dem 1:1 hatte TuS-Keeper Finn Auferkamp einen Blackout und spielte dem GS-Spieler Stephan Waltring den Ball in den Fuß – die Führung der Gastgeber. Aschebergs Trainer Martin Ritz nach dem Schlusspfiff: „Das kann jedem Keeper mal passieren, das haben wir ja auch in der Bundesliga schon gesehen.“ Der Schock hielt nicht lange an: Keine weiteren vier Minuten später traf Dustin Hölscher – 2:2.

So ausgeglichen wie das Ergebnis war die Partie aber nicht. „Hohenholte war sehr gut und hat sehr viel Druck ausgeübt“, so Ritz. Andererseits: „Es hätte sich auch keiner beschweren können“, wenn wir die drei Punkte mit nach Hause genommen hätten.“ Der Grund: Hölscher und Heinrich hatten in der Endphase noch zwei hochkarätige Torchancen (75./90.+4), doch der eine wartete einen Sekundenbruchteil zu spät, der andere verschätzte sich beim Überlupfen des Keepers.

TuS: Auferkamp – Hartwig, Frede, Rüschenschmidt (84. Müller) – Lohmann, Zahlten (88. Bolle), Roberg, Witthoff – Heinrich, Hölscher (90.+2 Windmeier), Wiggermann. Tore: 0:1 Zahlten (2./FE), 1:1 Boonk (13.), 2:1 Waltring (15.), 2:2 Dustin Hölscher (19.). Beste Spieler: Heinrich, Roberg, Frede.

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