Fußball: Kreisliga A 2 Münster
Wieder was gelernt – TuS Ascheberg verliert in Überzahl

Ascheberg -

Der TuS Ascheberg hat das vorgezogene Heimspiel gegen den neuen Ligaprimus BSV Roxel 2 mit 1:2 (0:1) verloren. So richtig drehten die Gäste erst auf, als sie nur noch zu zehnt waren.

Dienstag, 01.10.2019, 22:15 Uhr aktualisiert: 03.10.2019, 19:04 Uhr
Diesen Zweikampf gegen Bastian Boch gewann TuS-Mittelfeldmann Yannick Westhoff (l.). Den Sieg trug aber der neue Spitzenreiter davon.
Diesen Zweikampf gegen Bastian Boch gewann TuS-Mittelfeldmann Yannick Westhoff (l.). Den Sieg trug aber der neue Spitzenreiter davon. Foto: flo

Martin Ritz , Coach des TuS Ascheberg, schwante Böses. Florian Zahlten hatte soeben per Strafstoß für den hiesigen A-Ligisten ausgeglichen und der Roxeler Florian Osthege obendrein wegen Meckerns Gelb-Rot gesehen. Aber 40 Minuten in Überzahl? Das, so Ritz, konnte kaum gutgehen: „Wir sind halt einfach noch nicht so weit, einen dezimierten Gegner fußballerisch auseinanderzunehmen.“ Erst recht keinen so spielstarken wie die BSV-Reserve. Die legte mit zehn Mann kurzerhand ein Schippchen drauf, hatte bereits nach 70 Minuten die Gelegenheit, das Match zu entscheiden und kam in der Nachspielzeit durch Gufäb Hatam zum keinesfalls unverdienten 2:1 (1:0).

So groß die Enttäuschung bei den Hausherren über den späten Knockout gewesen sein mag, beim Coach hielt sie sich in Grenzen: „Auch das gehört zum Lernprozess einer so jungen Truppe. Dass sie sich eben mal mit einem Remis begnügt, statt in der Schlussphase um jeden Preis auf die drei Punkte zu gehen.“

Dicke Heinrich-Chance

Richtig gut gefallen hatten Ritz die ersten 45 Minuten, „vor dem 0:1 mussten wir ja längst führen“. Die dickste Chance vergab der trotzdem starke Dennis Hölscher , der, allein vor dem Gästegehäuse, verzog. Trotzdem lagen die Münsteraner zur Pause vorn, weil Thomas Kroker (eine von zwei Leihgaben aus dem BSV-Landesligakader) unbedrängt in die Box flanken durfte, wo sich TuS-Keeper Finn Auferkamp sowie Christopher Frede uneins waren und Hatam somit leichtes Spiel hatte.

Hatam zum Zweiten

Seinen Patzer machte Aschebergs Nummer eins später wieder wett, als er erst Steve Koslowskis satten Schuss parierte und auch bei Krokers zweitem Versuch auf der Hut war. Teil drei der BSV-Monsterchance (Hatam) wehrte Marcel Hartwig auf der Linie ab. Gute 20 Minuten später durfte Roxels Angreifer nach Yannick Eulers Freistoß dann doch ein zweites Mal jubeln.

TuS: Auferkamp – Lohmann, Hartwig, Frede, Rüschenschmidt – Westhoff, Hartwig, Wiggermann – Heinrich, Hölscher (85. Roberg), Schwipp (72. Witthoff). Tore: 0:1 Hatam (40.), 1:1 Zahlten (49./FE), 1:2 Hatam (90.+2). Gelb-Rot: Osthege (48./BSV). Beste Spieler: Heinrich, Zahlten.

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