Fußball: Landesliga 4
SV Herbern schenkt zwei Zähler her

Herbern -

Der SV Herbern und Westfalia Gemen trennten sich torlos. Was angesichts der Chancen, die insbesondere der SVH hatte, eigentlich ein Witz ist. Nur Gäste-Keeper Sven Schneider traf ein Mal ins Schwarze.

Sonntag, 03.11.2019, 21:24 Uhr aktualisiert: 03.11.2019, 21:28 Uhr
Die Westfalia-Offensive (l.: Mohamed Salman) war bei Philip Just und Co. in besten Händen.
Die Westfalia-Offensive (l.: Mohamed Salman) war bei Philip Just und Co. in besten Händen. Foto: flo

Holger Möllers , Coach des Fußball-Landesligisten SV Herbern, sprach nach dem torlosen Remis seiner Elf gegen Westfalia Gemen von „zwei verschenkten Punkten“. Womit er angesichts der Vielzahl an Möglichkeiten, die die Hausherren an diesem Sonntagnachmittag auf dem Kunstrasen am Siepenweg ungenutzt gelassen hatten, absolut richtig lag.

Trotzdem war das Bild irgendwie schief. Denn Präsente verteilt man in der Regel ja nur an Menschen, die man besonders mag – was zumindest auf einen Gemener ganz sicher nicht zutrifft: Sven Schneider . Der Westfalia-Keeper neigt eh zu Verhaltensauffälligkeiten. Was er sich aber Mitte der zweiten Hälfte leistete, als er mit Wucht einen Ball Richtung SVH-Bank drosch und Co-Trainer Martin Eickmeyer traf, war schlicht unfassbar – und wäre definitiv einen Platzverweis wert gewesen.

Damit wollte sich Möllers aber gar nicht lange aufhalten. Viel lieber lobte der Coach den engagierten Auftritt seiner Schützlinge: „Was soll ich den Jungs auch vorwerfen? Okay, dass sie kein Tor erzielt haben. Aber wie sie diese Möglichkeiten, gerade in der Anfangsphase, herausgespielt haben, war schon sehenswert.“

Drei Großchancen in den ersten fünf Minuten

Tatsächlich hätte es bereits nach wenigen Minuten 3:0 stehen können – doch Luis Krampe und zwei Mal Whitson verfehlten das Westfalia-Gehäuse knapp oder scheiterten an Schneider (der bei all seinen charakterlichen Defiziten ein ziemlich brauchbarer Schlussmann ist). Johannes Richter vergab eine weitere Großchance noch vor der Pause, Nika Amoev traf kurz nach seiner Einwechslung aus großer Distanz das Lattenkreuz.

Auf der anderen Seite tat sich nicht halb so viel. Tim Bröcking näherte sich nur ein Mal gefährlich dem Gehäuse der Blau-Gelben an. Ansonsten waren der 23-Tore-Mann der Vorsaison und seine Nebenleute bei Richter (vertrat den urlaubenden Abwehrchef Philipp Dubicki glänzend) und Co. in besten Händen. Lediglich bei zwei Freistößen durch Matthias Müller (65.) und Bröcking (69.) wurde es noch mal brenzlig für die Gastgeber.

SVH: Freitag – E. Sabe, Cangül, Richter, Just – Vogt (87. Schulte), Airton – Lünemann (71. Sobbe), Scholtysik (62. Amoev), Lu. Krampe (78. Breloh) – Whitson. Beste Spieler: Richter, Airton, Whitson.

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