Leichtathletik: Westerwinkellauf
Teilnehmer trotzen dem herbstlichen Wetter beim Westerwinkellauf

Herbern -

Prachtwetter im Vorjahr, tolle äußere Bedingungen auch 2017: Das war bei der 31. Auflage am Samstag in Herbern im Schatten des örtlichen Wasserschlosses ganz anders. Knapp 1000 Läufern konnte das Usselwetter rein gar nichts anhaben.

Sonntag, 03.11.2019, 22:11 Uhr aktualisiert: 05.11.2019, 19:56 Uhr
Früh übt sich: die rund 100 Bambini vor dem Start. Die Kleinen wie die Großen ließen sich trotz des schlechten Wetters nicht die Laune verderben.
Früh übt sich: die rund 100 Bambini vor dem Start. Die Kleinen wie die Großen ließen sich trotz des schlechten Wetters nicht die Laune verderben. Foto: Marian Tüns

Während der vom Lauftreff des SV Herbern organisierte Westerwinkellauf in den vergangenen beiden Jahren bei allerbestem Spätsommerwetter stattfand, zeigte sich Petrus bei der 31. Auflage der Jahreszeit deutlich angepasster: Kühl und nass ging es am Samstag bei dem Lauf über die teils matschigen Parkwege rund um das gleichnamige Herberner Wasserschloss zu. Der Begeisterung der insgesamt 993 Teilnehmer, 90 Helfer und zahlreichen Zuschauer tat dies jedoch keinen Abbruch: Die Herberner haben sich in der Läuferszene einen guten Ruf erarbeitet.

31. Westerwinkellauf

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Wie schon in den Vorjahren machten in den Mittagsstunden die Junioren-Läufe den Anfang. In insgesamt drei Altersklassen (Jahrgänge 2012/2013, 2010/2011 und 2008/2009) gingen die zahlreichen Jungen und Mädchen unter großem Zuschauerinteresse an den Start der 1,3 Kilometer langen Strecke. Am Nachmittag taten es ihnen die jüngsten Teilnehmer beim Bambini-Lauf über 400 Meter gleich. Die Schlossrunde über 2,8 Kilometer nutzten neben einigen Einzelläufern auch zahlreiche Firmen, Vereine, Gruppierungen und Freundeskreise aus der näheren und ferneren Umgebung zum „Firmenlauf“. Beim anschließenden Walking-Rennen über sechs Kilometer ging es nur mäßig langsamer zu.

Ex-Fußballerin ganz vorn

Am Nachmittag standen dann die Königsdisziplinen über fünf und zehn Kilometer auf dem Programm. Bei der kürzeren Distanz, die insgesamt 213 Läuferinnen und Läufer bewältigten, setzte sich Amanuel Desale von der LG Ahlen mit zwei Sekunden Vorsprung vor dem Herberner Maurice Thiemann, der für den SC Eintracht Hamm startet, durch. Desale hatte das Rennen über die Fünf-Kilometer-Distanz in den vergangenen Jahren bereits mehrfach gewonnen. Schnellste Frau im Feld war Lara Krieger , ehemalige Fußballerin des SV Herbern, die aktuell bei Wacker Mecklenbeck spielt. Krieger setzte sich in 21:57 Minuten vor Jolanda und Franziska Espeter von der LG Wittgenstein durch.

Langerbein vor Desale

Als schnellster Mann im Feld über die Zehn-Kilometer-Distanz erwies sich ein noch junger Läufer: Lars Langerbein (Jahrgang 2000) vom SC Eintracht Hamm ließ mit seiner Zeit von 35:39 Minuten die restlichen 135 Finisher hinter sich. Das hatte er gegenüber dem Zweitplatzierten lediglich seinem unnachahmlichen Schlussspurt zu verdanken: Desale, der Gewinner des Fünf-Kilometer-Rennens, musste sich Langerbein mit zwei Sekunden Rückstand nur hauchdünn geschlagen geben.

Bei den Frauen ließ Franziska Espeter ihren Konkurrentinnen nicht den Hauch einer Chance. Sie sicherte sich den Sieg in 39:49 Minuten und hatte bereits auf die Zweitplatzierte, Susanne Hars vom FC Nordkirchen, einen Vorsprung von knapp sieben Minuten herausgelaufen.

Nachdem auch der letzte Starter das Ziel erreicht hatte, zog Oliver Schuschel stellvertretend für die große Schar an Organisatoren und Helfern vom Lauftreff des SV Herbern ein rundum positives Fazit. „In den vergangenen Jahren wurden wir vom Wetter verwöhnt, aber eigentlich gehört zu einem Lauf im November auch ein solches Wetter, wie wir es heute vorgefunden haben. Wir freuen uns, dass sich die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr erhöht hat, insbesondere auch beim Babinilauf mit knapp 100 Jungen und Mädchen. Von den Läufern haben wir viele positive Rückmeldungen erhalten. Große Zwischenfälle gab es keine“, sagte Schuschel und dankte dem DRK für die Unterstützung.

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